Kalmar verzeichnet steigende Nachfrage nach Hybrid-Straddle-Carriern
Hybrid-Straddle-Carrier machen inzwischen über 50 Prozent des Absatzes von Kalmar aus, da Hafenbetreiber ihre Emissionen reduzieren wollen.

Der Hersteller Kalmar hat bekannt gegeben, dass seine Hybrid-Straddle-Carrier mittlerweile mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes in dieser Produktkategorie ausmachen. Dieser Trend spiegelt die Bemühungen der Hafen- und Terminalbetreiber wider, ihre CO2-Bilanz zu verbessern und strengere Umweltauflagen zu erfüllen.
Im Vergleich zu reinen Dieselmaschinen verbrauchen die Hybridmodelle bis zu 40 Prozent weniger Treibstoff, was einer Reduzierung der CO2-Emissionen von bis zu 50 Tonnen pro Jahr und Maschine entspricht. Die Geräte sind zudem HVO-kompatibel, was die betriebsbedingten Emissionen weiter senken kann.
Aki Heikkinen, Leiter der Vertriebsentwicklung bei Kalmar, erklärte, dass die Hybridtechnologie eine wichtige Brücke für Betreiber schlage, die noch nicht vollständig auf elektrische Flotten umsteigen können. Durch die Kombination von Lithium-Ionen-Batterien und regenerativer Bremsenergierückgewinnung werden Leerlaufzeiten des Dieselmotors minimiert, was gleichzeitig den Lärmpegel reduziert. Die Technologie hat weltweit bereits über 2,5 Millionen Betriebsstunden erreicht.