Kalmar: Praktische Schritte zur Elektrifizierung von Shuttle-Carriern
Kalmar bietet praktische Anleitungen zur Elektrifizierung von Shuttle-Carriern in Terminals, mit Fokus auf Ladelösungen und Betriebsoptimierung.

Kalmar, ein Anbieter von Umschlaglösungen, hat praktische Schritte für die Elektrifizierung von Terminal-Shuttle-Carriern veröffentlicht. Das Unternehmen betont die Rolle der Elektrotechnologie, wie sein Kalmar FastCharge™-System, für zukünftige Hafenbetriebe.
Die über ein Webinar geteilten Anleitungen enthalten Tipps zur Identifizierung optimaler Standorte für Ladestationen mithilfe fortschrittlicher Terminalsimulationswerkzeuge. Kalmar hebt hervor, dass die Elektrifizierung Vorteile wie reduzierte Emissionen, Lärmbelästigung und geringere Wartungskosten bietet.
Kalmar FastCharge nutzt die Gelegenheitsladungstechnologie, ähnlich der in Elektrobussen, bei der das Aufladen an strategisch platzierten Stationen während der Leerlaufzeiten im Arbeitszyklus der Maschine erfolgt. Typische Ladezeiten liegen zwischen 30 und 180 Sekunden, was Ausfallzeiten minimiert und eine hohe Flottenauslastung ermöglicht.
Zur effektiven Elektrifizierung ist die Bestimmung des gesamten stündlichen Energieverbrauchs des Terminals entscheidend. Dies wird durch Fahrstrecken innerhalb des Terminals und das Gewicht der gehandhabten Container beeinflusst. Kalmar empfiehlt, dass jede Ladestation über zwei Schnittstellen verfügt, damit eine Maschine laden kann, während eine andere andockt oder abfährt, was bei sorgfältiger Planung potenziell Auslastungsgrade von 75-80 % erreicht.
Kalmar präsentierte auch Simulationsszenarien, die die Auswirkungen des FastCharge-Systems auf die Leistung von Kränen demonstrieren und das Verhältnis von Ladestationen, Schnittstellen und Shuttle-Carriern bestimmen. Das Unternehmen rät dazu, Elektrifizierungspläne frühzeitig in neue Terminalprojekte oder Erweiterungen zu integrieren, auch wenn zunächst Diesel-Elektro-Maschinen eingesetzt werden.