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Fertigung

Kalmar stellt fünf Schritte für nachhaltige Frachtabfertigung vor

Kalmar hat einen Leitfaden für Terminal- und Logistikbetreiber veröffentlicht, der fünf wichtige Schritte für eine umweltfreundlichere Frachtabfertigung beschreibt. Die Initiative zielt auf die Reduzierung von CO2-Emissionen ab.

15. Oktober 2026
Kalmar stellt fünf Schritte für nachhaltige Frachtabfertigung vor
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Kalmar, Teil der Cargotec-Gruppe, hat eine Fünf-Schritte-Strategie für Terminal- und Logistikbetreiber zur Förderung einer nachhaltigen Frachtabfertigung vorgestellt. Dieser Ansatz reagiert auf den zunehmenden öffentlichen Druck, strengere Vorschriften und die Forderungen von Investoren nach Umweltverantwortung im Hafensektor.

Das Unternehmen betont die Bedeutung von Transparenz bei der Festlegung und Überwachung von Nachhaltigkeitszielen. Der erste Schritt umfasst die Definition einer „Öko-Vision“ und klarer Emissionsminderungsziele sowie die Bewertung der aktuellen operativen Basisdaten mithilfe von Emissionsdaten. Das Flottenmanagement-Tool Kalmar Insight wird zur Ermittlung dieser Basislinie empfohlen.

Die zweite Stufe konzentriert sich auf die Entwicklung einer nachhaltigen Energieinfrastruktur. Dies beinhaltet die Nutzung erneuerbarer Energiequellen wie Solarzellen vor Ort und die Implementierung von Batteriespeicherlösungen. Berücksichtigt werden auch Aspekte des Energiemanagements, der Sicherheit und der Kostenvorhersagbarkeit.

Drittens rät Kalmar zur Identifizierung von Lösungen, die derzeit verfügbar sind und in naher Zukunft verfügbar sein werden. Dies schließt die Einführung von elektrifizierten Geräten wie Reachstackern und Leercontainer-Handlinggeräten ein, die Emissionen reduzieren, ohne die Produktivität zu beeinträchtigen. Innovationen wie leichtere Gerätekonstruktionen und Energierückgewinnung durch Schwerkraft werden ebenfalls hervorgehoben.

Die letzten beiden Schritte beziehen sich auf das Verständnis des Geschäftsvorfalls und zukünftiger Betriebsszenarien. Kalmar hat sich verpflichtet, bis Ende 2021 elektrische Versionen seiner gesamten Ausrüstungspalette anzubieten und strebt an, die CO2e-Emissionen seiner Lieferkette bis 2024 um eine Million Tonnen zu reduzieren.

Originalquelle: kalmarglobal.com