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Fertigung

Kalmar: Umsatzwachstum im ersten Quartal, Herausforderungen im Dienstleistungsbereich

Der Maschinenbauer Kalmar verzeichnete im ersten Quartal ein Umsatzwachstum von 5 Prozent auf 420 Millionen Euro, während die Profitabilität im Dienstleistungssegment zurückging. Das Unternehmen bekräftigte seine Prognose für die Gesamtjahresmarge von über 12,5 Prozent.

17. Juni 2026
Kalmar: Umsatzwachstum im ersten Quartal, Herausforderungen im Dienstleistungsbereich
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Der Maschinenbauer Kalmar meldete für das erste Quartal von Januar bis März einen Umsatzanstieg von 5 Prozent auf 420 Millionen Euro, verglichen mit 398 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Trotz einer verbesserten Gesamtprofitabilität sah sich das Unternehmen im Dienstleistungsbereich mit Herausforderungen konfrontiert.

Der Auftragseingang des Unternehmens sank um 6 Prozent auf 451 Millionen Euro. Dieser Rückgang wird auf eine starke Vergleichsperiode und die zeitliche Platzierung mehrerer Großaufträge zurückgeführt. Während die Verkäufe des umweltfreundlichen Produktportfolios robust blieben, war der Auftragseingang für vollelektrische Geräte bescheiden. Globale geopolitische Unsicherheiten beeinträchtigten die Gesamtnachfrage nicht signifikant.

Das vergleichbare Betriebsergebnis im Ausrüstungssegment stieg auf 12,6 Prozent gegenüber zuvor 11,6 Prozent. Die Profitabilität im Dienstleistungssegment fiel jedoch von 19,0 Prozent auf 16,0 Prozent. Als Gründe wurden unter anderem Zölle und Schwierigkeiten im Ersatzteilgeschäft in Nordamerika genannt. Das Unternehmen plant, die Profitabilität des Dienstleistungsgeschäfts durch Kostenoptimierung sowie gezielte Verkaufs- und Preisinitiativen zu verbessern.

Das Unternehmen bekräftigte seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 und erwartet eine vergleichbare Betriebsergebnisspanne von über 12,5 Prozent. Die Finanzlage von Kalmar blieb stark, mit einem operativen Cashflow vor Finanzerträgen und Steuern von 67 Millionen Euro. Strategische Ziele umfassen die Weiterentwicklung nachhaltiger Lösungen und eine vertiefte Zusammenarbeit mit Branchenakteuren.

Originalquelle: kalmarglobal.com