Kalmar setzt auf Klimaziele und Kreislaufwirtschaft
Der Materialhandling-Anbieter Kalmar hat seine Ziele für 2045 bekannt gegeben, bis dahin Netto-Null-Emissionen zu erreichen, und will bis 2030 CO2-neutral in eigenen Betrieben sein. Das Unternehmen setzt auf Elektrifizierung und kohlenstoffarme Lösungen.

Das Materialhandling-Unternehmen Kalmar hat seine Verpflichtungen zum Klimaschutz und zur Förderung der Kreislaufwirtschaft dargelegt. Bis 2045 strebt das Unternehmen Netto-Null-Emissionen entlang seiner gesamten Wertschöpfungskette an und will bis 2030 in seinen eigenen Betrieben CO2-neutral sein. Diese Ziele werden mit neuen EU-Berichtspflichten wie der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) verknüpft.
Päivi Koivisto, VP Sustainability bei Kalmar, betonte die zentrale Rolle der Elektrifizierung in diesem Prozess. „Elektrifizierung steht im Mittelpunkt dieser Reise“, erklärte Koivisto. Das „Eco-Portfolio“ des Unternehmens bietet elektrische und kohlenstoffarme Lösungen, die darauf ausgelegt sind, Kunden bei der Reduzierung ihrer Emissionen zu unterstützen. Kalmar schätzt, dass ein elektrischer Reachstacker, der mit 100 Prozent fossilfreiem Strom geladen wird, seinen CO2-Fußabdruck über die gesamte Lebensdauer um bis zu 77 Prozent im Vergleich zu einem Dieseläquivalent reduzieren kann.
Kalmar macht auch Fortschritte bei nachhaltigen Herstellungspraktiken. Im Jahr 2024 lieferte das Unternehmen seinen ersten elektrischen Reachstacker aus, der teilweise aus fossilfreiem Stahl gefertigt wurde. Dies soll die Emissionen bei der Herstellung um über 20 Prozent reduziert haben. Das Unternehmen hob die Bedeutung kontinuierlicher Innovation und der Skalierung kohlenstoffarmer Lösungen hervor, um sowohl eigene als auch die Klimaziele der Kunden zu unterstützen.
Der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft wird als wesentlicher Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie von Kalmar betrachtet. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Konstruktion von Geräten für eine lange Lebensdauer, die verstärkte Wiederverwendung und Aufarbeitung sowie die Reduzierung der Abhängigkeit von Primärrohstoffen. Die Maximierung des Einsatzes von recycelten Materialien, wie Stahl, soll die Auswirkungen auf die Biodiversität und das Klima minimieren.
Kalmar hob auch sein Engagement für die Menschen hervor, mit dem Ziel einer schadensfreien, vielfältigen und integrativen Arbeitsplatzkultur. Das Unternehmen stärkte 2024 seine Due-Diligence-Prozesse im Bereich Menschenrechte und betonte ethische Geschäftspraktiken sowie eine verantwortungsvolle Beschaffung, die von neuen Lieferanten die Erfüllung strenger Nachhaltigkeitskriterien verlangt.