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Bauwesen

Kalmar führt Schnellladesystem für elektrische Terminalfahrzeuge ein

Kalmar, Teil von Cargotec, kündigte die Einführung einer branchenweit ersten Schnellladelösung für elektrisch betriebene Shuttle- und Straddle-Carrier an. Die Kalmar FastCharge™-Lösung ist lokal emissionsfrei und für den automatisierten sowie manuellen Betrieb geeignet.

27. Juli 2026
Kalmar führt Schnellladesystem für elektrische Terminalfahrzeuge ein
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Kalmar, ein Unternehmen der Cargotec-Gruppe, hat am 2. Dezember 2015 die Einführung einer neuen Schnellladelösung für seine elektrisch betriebenen Shuttle- und Straddle-Carrier angekündigt.

Das Kalmar FastCharge™-System nutzt eine Technologie für Gelegenheitsladung, ähnlich derer, die bei ElektroBussen zum Einsatz kommt. Die Ladestation mit einem pantografenbasierten Gleichstromladesystem kann flexibel entlang der Arbeitswege der Fahrzeuge im Terminal platziert werden. Die Carrier sind mit modernen Lithium-Ionen-Batterien (Li-ion) ausgestattet, die ein schnelles Aufladen ermöglichen.

Der Ladevorgang erfolgt während der Leerlaufphasen im Arbeitszyklus der Maschinen, beispielsweise beim Warten auf einen Container. Die typischen Ladezeiten liegen zwischen 30 und 180 Sekunden, wobei eine vollständige Aufladung bei einer maximalen Ladeleistung von 600 kW innerhalb weniger Minuten erreicht werden kann. Das System ist für lokale Emissionsfreiheit ausgelegt und sowohl für den automatisierten als auch für den manuellen Betrieb der Fahrzeuge geeignet.

Kalmar wies darauf hin, dass Kunden seit einiger Zeit elektrische Shuttle-Betriebslösungen nachgefragt haben. Diese Technologie zielt darauf ab, den Ladevorgang zu optimieren, ohne dass die Fahrzeuge für den Batteriewechsel aus dem Betrieb genommen werden müssen oder Investitionen in Batteriewechselstationen und zusätzliche Batterien erforderlich sind. Das Unternehmen testet und verifiziert die Lösung derzeit in seinem Technologie- und Kompetenzzentrum in Tampere, Finnland, mit einer Markteinführung, die für 2016 geplant ist.

Originalquelle: kalmarglobal.com