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Technologie

Kalshi schließt George Santos wegen mutmaßlichen Insiderhandels lebenslang aus

Die Online-Prognoseplattform Kalshi hat den ehemaligen Kongressabgeordneten George Santos lebenslang gesperrt. Grund dafür sind mutmaßliche Insidergeschäfte im Zusammenhang mit seiner Teilnahme an der Rede zur Lage der Nation.

31. August 2026
Kalshi schließt George Santos wegen mutmaßlichen Insiderhandels lebenslang aus

Die Online-Prognoseplattform Kalshi hat am Montag bekannt gegeben, dass sie den ehemaligen US-Kongressabgeordneten George Santos lebenslang gesperrt hat. Das Unternehmen kam zu dem Schluss, dass Santos wahrscheinlich Insiderhandel betrieben hat, indem er von Wetten profitierte, die gegen seine Teilnahme an der Rede zur Lage der Nation abgeschlossen wurden.

Die Compliance-Abteilung von Kalshi gab an, dass begründeter Verdacht auf Insiderhandel bestehe. Dies beinhaltete Spekulationen über seine Anwesenheit, bevor er durch eine Wette auf seine Nichtteilnahme einen Gewinn von 17.839 US-Dollar erzielte.

Dies ist die erste lebenslange Sperre in der Geschichte von Kalshi. Andere am Montag bekannt gegebene Fälle führten zu vorübergehenden Handelssperren aufgrund der Kooperation mit den Ermittlungen des Unternehmens. Santos sieht sich zudem mit einer Strafe von 71.356 US-Dollar konfrontiert.

Santos, der wegen Betrugs verurteilt wurde, hatte zuvor seine Teilnahme an der Rede erwähnt, wurde aber Berichten zufolge später am Flughafen aufgehalten. Nutzer in sozialen Medien beschuldigten ihn, dies inszeniert zu haben, um den Wettmarkt auszunutzen. Santos hat die Vorwürfe zurückgewiesen und Kalshi als "unseriöses Unternehmen" und die Sperre als "lächerlichen Unsinn" in sozialen Medien bezeichnet.

Originalquelle: fastcompany.com