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Technologie

Rapido erhält Fünfjahreslizenz für Taxis in Karnataka, Streit um Motorradtaxis geht weiter

Die Verkehrsbehörde von Karnataka hat der Mobilitätsplattform Rapido eine Fünfjahreslizenz für ihren Taxibetrieb erteilt. Die Genehmigung deckt jedoch nicht die Motorradtaxi-Dienste des Unternehmens ab, die weiterhin regulatorischen Hürden gegenüberstehen.

14. August 2026
Rapido erhält Fünfjahreslizenz für Taxis in Karnataka, Streit um Motorradtaxis geht weiter
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Die Verkehrsbehörde des indischen Bundesstaates Karnataka hat Rapido, einer Mobilitätsplattform, eine Fünfjahreslizenz für den Betrieb von Taxidiensten erteilt. Die Lizenz ist bis August 2031 gültig und wurde dem Mutterunternehmen von Rapido, Roppen Transportation Services Private Limited, gemäß den Aggregator-Regeln des Staates von 2016 ausgestellt.

Diese Genehmigung formalisiert Rapidos Betrieb von viersitzigen Taxis innerhalb des regulatorischen Rahmens von Karnataka. Entscheidend ist jedoch, dass die Lizenz ausschließlich für Taxi-Dienste mit vier Rädern gilt und nicht auf das Motorradtaxi-Geschäft von Rapido ausgeweitet wird, das weiterhin ein strittiges Thema mit den Verkehrsbehörden ist.

Rapido betreibt Taxidienste in 21 Städten in Karnataka. Das Unternehmen gibt an, über 314.000 Fahrer und 20,4 Millionen Kunden im Bundesstaat zu haben. Mitbegründer Pavan Guntupalli betonte die Bedeutung Karnatakas als Heimatstaat des Unternehmens und bekräftigte sein Engagement zur Einhaltung der lokalen Vorschriften.

Die neue Lizenz stellt eine bedeutende Entwicklung für Rapido dar, das in der Vergangenheit oft mit den Verkehrsbehörden Karnatakas in Konflikt geraten war. Im Jahr 2017 beschlagnahmten Behörden Rapido-Fahrzeuge wegen des Betriebs als illegale Motorradtaxis. Die allgemeine Regulierung von Ride-Hailing-Aggregatoren ist seit Jahren im Fluss, wobei Gerichtsbeschlüsse regulatorische Maßnahmen zeitweise einschränkten.

Der Streit um Motorradtaxis hält an. Im März 2024 stellte Karnataka sein Programm für Elektro-Motorradtaxis aufgrund von Bedenken hinsichtlich der kommerziellen Nutzung privater Fahrzeuge, Sicherheitsfragen und des Wettbewerbs mit staatlichen Busdiensten ein. Rapido hat versucht, diese Herausforderungen zu meistern und Initiativen wie 'Bike Direct' eingeführt, die das Unternehmen als nicht-kommerzielle Dienstleistung beschreibt.

Originalquelle: medianama.com