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Karnataka HC lehnt Aufschub für Gig-Worker-Gesetz ab, ordnet Gebührenzahlung an

Das Karnataka High Court lehnte einen Aufschub des Gig-Worker-Gesetzes des Bundesstaates ab, ordnete aber an, dass Plattformunternehmen Wohlfahrtsbeiträge innerhalb von drei Wochen hinterlegen müssen.

3. Juli 2026
Karnataka HC lehnt Aufschub für Gig-Worker-Gesetz ab, ordnet Gebührenzahlung an

Das Karnataka High Court hat die Gewährung eines Aufschubs für das Karnataka Platform-Based Gig Workers (Social Security and Welfare) Act von 2025 abgelehnt. Das Gericht hat jedoch den Klägern, darunter große Internetunternehmen wie Swiggy, Zepto und Urban Company, vorläufigen Schutz vor Zwangsmassnahmen im Rahmen des Gesetzes gewährt. Dieser Schutz ist an die Bedingung geknüpft, dass die Plattformen die für das zweite Quartal fälligen Wohlfahrtsbeiträge innerhalb von drei Wochen beim Gericht hinterlegen.

Das Gericht hat die Regierung des Bundesstaates angewiesen, ihre Einwände gegen die Klage bis zum 30. Juli einzureichen und hat die weitere Anhörung für den 14. August angesetzt. Die Klage, die gemeinsam von Unternehmen wie Swiggy, Zepto, Urban Company und Zomatos Logistiksparte Eternal eingereicht wurde, stellt die verfassungsmäßige Gültigkeit des Gesetzes in Frage. Das Konsortium argumentiert, dass das Landesgesetz einen redundanten Regulierungsrahmen parallel zum bestehenden Code on Social Security, 2020 der Zentralregierung schafft.

In ihrer Klage behaupten die Unternehmen, vertreten durch die Internet and Mobile Association of India (IAMAI), dass das Gesetz und die dazugehörigen Vorschriften willkürlich seien und grundlegende Rechte verletzen. Sie fordern die Aufhebung des Gesetzes, der Vorschriften und verschiedener unter dem Gesetz erlassener Mitteilungen, einschliesslich derjenigen, die sich auf Streitbeilegung und Mitteilungen über Wohlfahrtsgebühren beziehen.

Das im September 2025 verabschiedete Karnataka-Gesetz war die erste landesspezifische Gesetzgebung für Gig-Worker und schuf ein Wohlfahrtsrat und einen Wohlfahrtsfonds. Ein zentraler Streitpunkt ist die vom Landesregierung im Juni 2026 erhobene Wohlfahrtsgebühr von 1 % pro Transaktion, die ab dem 5. Juli für das zweite Quartal fällig war. Die im Rahmen des Gesetzes gesammelten Mittel sollen Leistungen wie Versicherungen, medizinische Hilfe und Altersvorsorge bereitstellen.

Strafen für Nichteinhaltung des Gesetzes umfassen jährliche Zinsen auf verspätete Zahlungen von Wohlfahrtsgebühren und mögliche Geldbußen von bis zu 1 Lakh Rupien für wiederholte Verstösse. Der Fall unterstreicht die anhaltenden rechtlichen und regulatorischen Herausforderungen, mit denen Plattformunternehmen im indischen Gig-Economy-Sektor konfrontiert sind.

Originalquelle: inc42.com