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Karnataka High Court bestätigt Recht auf Vergessenwerden im Rahmen von Artikel 21

Das Karnataka High Court hat entschieden, dass das Recht auf Vergessenwerden Teil des Rechts auf informationelle Privatsphäre gemäß Artikel 21 der Verfassung ist. Das Gericht ordnete an, den Namen einer freigesprochenen Frau aus digitalen Aufzeichnungen und Suchergebnissen zu entfernen.

10. August 2026
Karnataka High Court bestätigt Recht auf Vergessenwerden im Rahmen von Artikel 21
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Das Karnataka High Court hat entschieden, dass das Recht auf Vergessenwerden unter das verfassungsrechtliche Recht auf informationelle Privatsphäre fällt, das in Artikel 21 verankert ist. Die Entscheidung erging als Reaktion auf die Klage einer Frau, die in einem Strafverfahren freigesprochen wurde, aber aufgrund der fortbestehenden Nennung ihres Namens in digitalen Aufzeichnungen und Suchmaschinenergebnissen Schwierigkeiten bei der Arbeitsplatzsuche im Ausland hatte.

Das Gericht ordnete an, den Namen der Frau aus digitalen Aufzeichnungen zu entfernen, einschließlich derer des High Court Registry, des City Civil Court Registry, von Google und Indian Kanoon. Richter M. Nagaprasanna erklärte, dass ein Freispruch über den Gerichtssaal hinaus praktische Auswirkungen haben müsse und dass die fortgesetzte Präsenz veralteter digitaler Aufzeichnungen es der Technologie ermöglichen würde, die Justiz zu untergraben.

Unter Berufung auf frühere Urteile des Obersten Gerichtshofs bekräftigte das Gericht, dass das Recht auf Vergessenwerden und das Recht auf Vergessenwerden Facetten der informationellen Privatsphäre sind, die durch Artikel 21 geschützt werden. Das Urteil hob die anhaltende Erinnerungsfähigkeit des Internets hervor und bemerkte: „Menschen vergessen, aber das Internet vergisst nicht und lässt Menschen nicht vergessen.“ Es wurde festgestellt, dass digitale Fußabdrücke unter bestimmten Umständen nicht bestehen bleiben dürfen, da dies dem Recht auf Vergessenwerden widerspricht.

Diese Entscheidung steht im Einklang mit jüngsten Trends indischer Gerichte, das Recht auf Vergessenwerden auszuweiten. Anfang dieses Jahres wies das Delhi High Court Google an, Urteile und Nachrichtenberichte aus namensbasierten Suchen zu deindexieren. In ähnlicher Weise hat auch die Nagpur Bench des Bombay High Court einen ähnlichen Ansatz verfolgt, um offene Justiz mit informationeller Privatsphäre in Einklang zu bringen.

Originalquelle: medianama.com