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Technologie

Karnataka richtet direkten Ansprechpartner für soziale Medien ein

Karnataka wird direkte Kommunikationskanäle und schnelle Reaktionsmechanismen mit Social-Media-Plattformen einrichten, um Fehlinformationen und Hassreden zu bekämpfen. Der neue Rahmen zielt darauf ab, Maßnahmen zu beschleunigen und die Koordination mit digitalen Plattformen zu verbessern.

17. Juli 2026
Karnataka richtet direkten Ansprechpartner für soziale Medien ein
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Der indische Bundesstaat Karnataka wird direkte Kommunikationskanäle und Mechanismen für schnelle Reaktionen mit Social-Media-Plattformen einrichten, die von seiner Einheit zur Bekämpfung von Informationsdesorganisation (IDTU) verwaltet werden. Die Ministerien für Informationstechnologie und Inneres leiten die Einheit gemeinsam, wie Minister Priyank Kharge ankündigte. Die Initiative richtet sich gegen Fehlinformationen, "Fake News" und Hassreden, die sich auf die Regierungsführung, die öffentliche Sicherheit und die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung auswirken.

Der Rahmen wurde nach Beratungen mit der Internet and Mobile Association of India (IAMAI) und führenden Social-Media- und digitalen Plattformen vereinbart. Laut Kharge werden schnelle Maßnahmen und eine enge Koordination entscheidend sein, um schädliche Online-Inhalte zu identifizieren und zu bekämpfen. Die IDTU war bereits während der allgemeinen Wahlen 2024 aktiv, wo sie täglich Tausende von Artikeln scannte, über 500 Faktenchecks durchführte und 515 als Bedrohungen einstufte, was zu mindestens 18 Erstattungsanzeigen führte.

Detaillierte Informationen über die Zusagen der Plattformen, die rechtliche Grundlage der Vereinbarung und die teilnehmenden Unternehmen wurden jedoch noch nicht bekannt gegeben. Die IDTU wird von einem ranghohen Polizeibeamten geleitet und umfasst mehrere private Unternehmen, die für Faktenchecks, Analysen und Kapazitätsaufbau zuständig sind.

Dieser Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der Karnatakas eigener Gesetzesentwurf zur Bekämpfung von Hassreden auf Hürden stößt. Der Gesetzentwurf des Bundesstaates zur Verhinderung von Hassverbrechen wurde aufgrund möglicher Konflikte mit der Zentralgesetzgebung zurückgehalten, wobei das Innenministerium angedeutet hat, dass bestehende Gesetze die notwendigen Bestimmungen bereits abdecken. Unterdessen prüfen auch andere indische Bundesstaaten, wie Telangana, ähnliche Gesetzesinitiativen.

Originalquelle: medianama.com