KB Home-Mitarbeiterin verklagt wegen Belästigung und ungleicher Bezahlung
Eine Klage vor einem Bundesgericht in Nevada wirft dem Hausbauer KB Home sexuelle Belästigung, Vergeltungsmaßnahmen und ungleiche Bezahlung vor, eingereicht von einer Vertriebsmitarbeiterin.

Stephanie Cherney, eine leitende Gebietsverkaufsrepräsentantin für KB Home in Las Vegas, hat eine Klage vor einem Bundesgericht eingereicht. Sie wirft dem Hausbauer KB Home jahrelange sexuelle Belästigung, Vergeltungsmaßnahmen und ungleiche Bezahlung vor. Die Klage wurde beim U.S. District Court für den Bezirk Nevada eingereicht.
Laut der Klageschrift behauptet Cherney, die mutmaßliche Belästigung habe kurz nach ihrem Eintritt bei KB Home im Jahr 2018 begonnen und bis 2023 angedauert. Die Vorwürfe richten sich gegen mehrere Personen in Führungspositionen des Unternehmens.
Die Klage beschreibt mutmaßliche Vorfälle, darunter unerwünschte sexuelle Kommentare, Berührungen und Annäherungsversuche. Cherney gibt an, dass ihre Versuche, diese Vorfälle zu melden, zu Vergeltungsmaßnahmen führten, wie z. B. Herabstufung und negative Leistungsbeurteilungen, was ihre berufliche Weiterentwicklung und Vergütung beeinträchtigte.
Die Klage fordert Schadensersatz für erlittene seelische und finanzielle Verluste. KB Home hat sich zu den Vorwürfen noch nicht öffentlich geäußert. Das Unternehmen gehört zu den größten Hausbauunternehmen in den Vereinigten Staaten und ist in mehreren Bundesstaaten tätig.