KBR treibt chemische PVC-Rückgewinnung zur Industriellen Skalierung voran
Das Technologieunternehmen KBR, Inc. meldet Fortschritte bei der Industrialisierung des chemischen Recyclings von Polyvinylchlorid (PVC). Ziel ist die Überführung des Verfahrens vom Labormaßstab in die industrielle Anwendung.

Houston, TX – KBR, Inc. hat bedeutende Fortschritte bei der chemischen Rückgewinnung von Polyvinylchlorid (PVC) bekannt gegeben und bringt die Technologie damit näher an die industrielle Umsetzung. PVC ist ein weit verbreiteter Kunststoff, der aus Chlorgas und Ethen hergestellt wird.
Die Nachfrage nach PVC, das für Produkte wie Rohre, Kabelisolierungen und Fensterrahmen unerlässlich ist, wird voraussichtlich bis 2030 jährlich um etwa 4,8 % steigen. Da Ethen jedoch hauptsächlich aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird, trägt dieses Wachstum zur Erschöpfung natürlicher Ressourcen bei.
Rajendra Gupta, Technical Professional Leader für KBRs Advanced Recycling Technologies, betonte, dass die chlorreiche Chemie von PVC Herausforderungen für das Recycling mit sich bringt, was dazu führt, dass der Großteil des PVC-Abfalls auf Mülldeponien landet. Prognosen gehen davon aus, dass die Menge an PVC-Abfall bis 2032 erheblich zunehmen wird.
KBR konzentriert sich auf die Entwicklung und Skalierung nachhaltiger Lösungen für das Kunststoffabfallmanagement. Eine erfolgreiche chemische Rückgewinnung von PVC könnte einen Weg zur Wiederverwendung des Materials, zur Verringerung der Abhängigkeit von neuen fossilen Rohstoffen und zur Minderung von Umweltauswirkungen bieten. Das Unternehmen arbeitet daran, diese Technologie von den Pilotphasen zur industriellen Produktion zu überführen.