KDDI entwickelt mit GIGABYTE kleine, immersionsgekühlte Rechenzentren
Der japanische Telekommunikationsanbieter KDDI hat eine neue Klasse von mobilen, umweltfreundlichen Rechenzentren entwickelt. Diese "Container-Typus Immersion Cooling Small Data Center" senken den Stromverbrauch um 43 %.

Der japanische Telekommunikationsanbieter KDDI Corporation hat eine neue Art von Rechenzentren entwickelt, die sowohl mobil als auch umweltfreundlich sind. Diese "Container-Typus Immersion Cooling Small Data Center" nutzen Einphasen-Immersionskühlung, um den Stromverbrauch um 43 % zu senken und eine Energieeffizienz (PUE) von unter 1,07 zu erreichen.
GIGABYTE Technology lieferte KDDI seine Rackserver der Modelle R282-Z93 und R182-Z91, die als Management- und GPU-Rechenknoten dienen. Diese Server verfügen über AMD EPYC™-CPUs der 3. Generation und NVIDIA® GPUs, die aufgrund ihrer Leistung und Kompatibilität mit flüssigkeitsbasierten Kühllösungen ausgewählt wurden. Diese Zusammenarbeit steht im Einklang mit GIGABYTEs Fokus auf die Entwicklung nachhaltiger Technologien.
KDDI, einer der großen japanischen Telekommunikationsanbieter, begann im Juli 2020 mit der Entwicklung dieser modularen, containerisierten Mikrodarcenter. Ziel ist es, Lösungen zu schaffen, die den CO2-Fußabdruck und die Installationszeit herkömmlicher Rechenzentren erheblich reduzieren und damit den wachsenden Bedarf an Edge Computing decken.
Die Mobilität dieser Einheiten ermöglicht eine schnelle Bereitstellung als Reaktion auf lokale Nachfragespitzen oder in Notsituationen. Die Immersionskühlung, bei der Server direkt in eine dielektrische Flüssigkeit eingetaucht werden, ist erheblich energieeffizienter als die Luftkühlung. KDDI schätzt, dass diese Methode den PUE-Wert eines Rechenzentrums auf unter 1,07 senken kann, eine angegebene Reduzierung des Stromverbrauchs um 43 % im Vergleich zu luftgekühlten Anlagen mit durchschnittlichen PUE-Werten von etwa 1,7.