Kearney-Bericht: Erfolg bei Transformationen stagniert bei 30 Prozent trotz KI-Investitionen
Trotz erheblicher Investitionen in Technologie und KI kämpfen Unternehmen weiterhin mit organisatorischen Transformationen, wobei die Erfolgsquoten laut einer neuen Kearney-Studie bei etwa 29 Prozent liegen.

Unternehmen, die stark in Technologie, Transformationskompetenz und Methoden investieren, verzeichnen nur minimale Verbesserungen ihrer Erfolgsquoten. Nur 29 Prozent erreichen ihre Transformationsziele, wie ein neuer Bericht von Kearney aufzeigt. Diese Stagnation besteht trotz eines starken Anstiegs der Investitionen, die speziell auf künstliche Intelligenz (KI) abzielen.
Die Studie identifiziert Widerstand gegen Veränderungen als das primäre Hindernis für erfolgreiche Transformationen. Dieses grundlegende menschliche Element scheint eine größere Herausforderung darzustellen als die technologischen Fortschritte oder Prozessverbesserungen, die Unternehmen implementieren, selbst bei erheblichen KI-Ausgaben.
Kearney betont, dass Technologieinvestitionen allein nicht ausreichen, um erfolgreiche Ergebnisse zu garantieren. Echte Transformation erfordert ein tiefes Verständnis und aktives Management der Organisationskultur und der Einstellung der Mitarbeiter zur Veränderung. Ohne robuste Change-Management-Strategien und die Zustimmung der Führungsebene können selbst die fortschrittlichsten KI-Initiativen die erwarteten Ergebnisse nicht liefern.
Die Forschung, die auf der Analyse von Unternehmensantworten basiert, bietet Einblicke, warum viele Unternehmen Schwierigkeiten auf ihren Transformationsreisen haben. Kearney schlägt vor, dass ein stärkerer Fokus auf menschenzentrierte Strategien und klare Kommunikation entscheidend ist, um diese Herausforderungen effektiv zu bewältigen.