Keio-Universität untersucht Zusammenhang zwischen Glück und Gesundheit über Generationen
Eine Untersuchung japanischer Familien zeigt, dass Glück zwischen Eltern und Kindern stärker korreliert als die allgemeine Gesundheit. Dennoch bleibt das Einkommen der stärkste Faktor über Generationen hinweg.

Ein Forschungsteam der Keio-Universität hat die Zusammenhänge von Wohlbefinden innerhalb von Familien analysiert. Die Ergebnisse legen nahe, dass die subjektive Glücksempfindung enger mit derjenigen der Eltern verknüpft ist als der allgemeine Gesundheitszustand oder die psychische Verfassung.
Gleichzeitig weist die Studie darauf hin, dass das Einkommen eine stärkere intergenerationale Konstante darstellt als die psychische Gesundheit oder das Glücksempfinden. Die ökonomische Ausgangslage der Eltern hat somit einen statistisch signifikanteren Einfluss auf die nächste Generation als die emotionale Verfassung.
Die Erkenntnisse tragen zum Verständnis der sozioökonomischen und psychologischen Prägung innerhalb von Familien bei. Die Keio-Universität unterstreicht damit die Bedeutung des familiären Umfelds für die langfristige Entwicklung des Individuums.