Kennedy Center erwägt neue Schließungspläne nach richterlicher Blockade
Das Kuratorium des Kennedy Centers trifft sich am Donnerstag, um neue Pläne für die Zukunft der Spielstätte zu erörtern. Ein Bundesrichter hatte zuvor eine geplante zweijährige Schließung für umfassende Renovierungen blockiert.

Das Kuratorium des Kennedy Centers wird sich am Donnerstag treffen, um über neue Pläne für die Zukunft der Spielstätte für darstellende Kunst zu beraten. Zuvor hatte ein Bundesrichter einen Vorschlag für eine zweijährige Schließung zur Durchführung umfangreicher Renovierungsarbeiten blockiert, was das Zentrum zur Vorlage neuer Optionen zwingt.
Das Management wird dem Kuratorium drei verschiedene Ansätze zur Prüfung vorlegen. Diese Optionen umfassen eine vollständige Schließung, eine Teilschließung, die einen eingeschränkten öffentlichen Zugang und eine begrenzte Programmgestaltung in nicht betroffenen Bereichen ermöglicht, oder eine gestaffelte Schließung, die sich auf die dringendsten Infrastrukturbedürfnisse konzentriert, während ein vollständiges Programmangebot aufrechterhalten wird.
Bundesrichter Christopher Cooper hatte die ursprüngliche Entscheidung des Kuratoriums zur Schließung als "schlecht informiert und scheinbar vorbestimmt" bezeichnet. Das derzeitige Kuratorium, das größtenteils aus Verbündeten von Präsident Donald Trump besteht, könnte unter Druck geraten, seine gründliche Prüfung der Optionen nachzuweisen. Die Leitung des Zentrums hat die dringende Notwendigkeit von Reparaturen betont und auf schwere Wasserschäden hingewiesen, die die Stahlkonstruktion korrodiert haben, sowie auf veraltete Ausrüstung, die ausgetauscht werden muss.