Kennedy Center steht wegen Finanzkrise vor möglicher Schließung
Das John F. Kennedy Center for the Performing Arts steht aufgrund schwerer finanzieller Schwierigkeiten vor einer möglichen Schließung bereits am Dienstag. Beamte warnen vor einem "unmittelbaren finanziellen Kollaps".

Das John F. Kennedy Center for the Performing Arts steht Berichten zufolge kurz vor der Schließung, die bereits am Dienstag erfolgen könnte, da das Zentrum vor erheblichen finanziellen Problemen steht. Offizielle warnen vor einem "unmittelbaren finanziellen Kollaps" des nationalen Veranstaltungsortes für darstellende Künste.
Interne Dokumente legen nahe, dass die finanzielle Situation des Zentrums kritisch geworden ist und eine sofortige Schließung zur Folge haben könnte. Ein zentraler Punkt der Diskussionen scheint die mögliche Rückkehr des Namens von Präsident Donald Trump auf die Fassade des Gebäudes zu sein. Das Kuratorium des Zentrums argumentiert, dass ohne diese Anerkennung eine wesentliche finanzielle Rettung und Überwachung durch Trump unwahrscheinlich ist.
Das Zentrum kämpft mit erheblichen finanziellen Herausforderungen, darunter ein prognostiziertes Defizit von 23 Millionen US-Dollar für das Jahr 2026. Zusätzlich haben Sturmschäden in jüngster Zeit Sicherheitsbedenken aufgeworfen, was zur Empfehlung führte, das Hauptgebäude zu schließen.
Politische Spannungen haben die finanzielle Lage des Zentrums weiter erschwert und zu sinkenden Ticketverkäufen sowie abgesagten Aufführungen geführt. Eine frühere Entscheidung des Vorstands, Trumps Namen zum offiziellen Namen des Zentrums hinzuzufügen, löste einen Rechtsstreit aus, der zu einer gerichtlichen Anordnung zur Entfernung der Beschriftung führte. Die Regierung legt gegen diese Entscheidung Berufung ein.