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Einzelhandel

Kering bestätigt französische Voruntersuchung

Der Modekonzern Kering hat bestätigt, dass die französische Finanzstaatsanwaltschaft im Februar 2019 eine Voruntersuchung eingeleitet hat. Kering war über die Untersuchung nicht informiert, bis Medien am 15. Dezember 2020 darüber berichteten.

26. Juni 2026
Kering bestätigt französische Voruntersuchung

Die Luxusgütergruppe Kering hat bestätigt, dass die französische Finanzstaatsanwaltschaft (Parquet National Financier, PNF) im Februar 2019 eine Voruntersuchung eingeleitet hat. Das Unternehmen teilte dies in einer Pressemitteilung mit und wies darauf hin, dass es vor den Medienberichten am 15. Dezember 2020 keine Kenntnis von der Untersuchung hatte.

Die Untersuchung scheint mit rechtlichen Schritten zusammenzuhängen, die im November 2017 von LGI, einer Schweizer Tochtergesellschaft von Kering, eingeleitet wurden. Diese Schritte könnten mögliche Folgen für die französischen Gesellschaften von Kering haben. Im vergangenen Jahr erzielte Gucci eine Einigung mit den italienischen Steuerbehörden in diesen Angelegenheiten.

Kering weist die in dem Artikel erhobenen Anschuldigungen entschieden zurück und erklärt, dass das Unternehmen vollständig und transparent mit der Untersuchung kooperieren wird. Das Unternehmen bekräftigte seine Absicht, offen über Steuerstreitigkeiten zu kommunizieren.

Kering ist eine globale Luxusgütergruppe, die die Entwicklung namhafter Häuser in den Bereichen Mode, Lederwaren, Schmuck und Uhren managt. Im Jahr 2019 erzielte die Gruppe einen Umsatz von 15,9 Milliarden Euro.

Originalquelle: kering.com