Kering Foundation startet Forschungsprogramm zu Überschneidungen von Gewalt gegen Frauen und Kinder
Die Kering Foundation startet gemeinsam mit der McGill University und der Sexual Violence Research Initiative (SVRI) ein Forschungsprogramm, um die Verbindungen zwischen Gewalt gegen Frauen und Gewalt gegen Kinder zu untersuchen.

Die Kering Foundation hat ein neues Forschungsprogramm ins Leben gerufen, das sich mit den komplexen Überschneidungen zwischen Gewalt gegen Frauen und Gewalt gegen Kinder befasst. Diese mehrjährige Initiative wird in Zusammenarbeit mit der McGill University und der Sexual Violence Research Initiative (SVRI) durchgeführt.
Die McGill University wird sich auf die Ausbildung von Doktoranden und Postdoktoranden konzentrieren und ihnen praktische Forschungserfahrung in Projekten zur Prävention von häuslicher Gewalt und Kindesmisshandlung vermitteln. Das Programm an der McGill wird auch internationale Forschungsinitiativen umfassen, die sich auf die Rechte von Kindern in außerfamiliärer Betreuung konzentrieren.
Die SVRI wird Nachwuchsforscher in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen durch Stipendien und Kapazitätsaufbauprogramme unterstützen. Die Organisation wird auch Partnerschaften zwischen wichtigen Interessengruppen fördern, um Politik- und Praxisänderungen bei der Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt und Kindesmissbrauch voranzutreiben.
Die Kering Foundation erklärte, dass das Programm darauf abzielt, die Lücke zwischen Forschung und Programmierung zu schließen und die Ergebnisse in sinnvolle Maßnahmen umzusetzen. Gemeinsame Veranstaltungen, Webinare und Workshops werden organisiert, um Forschungsergebnisse zu verbreiten und die Politikentwicklung zu beeinflussen.