Kering meldet rückläufige Ergebnisse für 2025, erwartet 2026 Wachstum
Der Luxusgüterkonzern Kering verzeichnete 2025 einen Umsatzrückgang von 13 % und ein operatives Ergebnis, das um 33 % sank. Für 2026 erwartet das Unternehmen eine Rückkehr zum Wachstum.

Der Luxusgüterkonzern Kering hat für das Geschäftsjahr 2025 einen deutlichen Ergebnisrückgang bekannt gegeben. Der Umsatz sank um 13 % auf 14,7 Milliarden Euro, auf vergleichbarer Basis beträgt das Minus 10 %. Das operative Ergebnis reduzierte sich um 33 % auf 1,6 Milliarden Euro, die operative Marge fiel auf 11,1 % von 14,5 % im Vorjahr.
Das Unternehmen teilte mit, dass im zweiten Halbjahr "entschlossene Maßnahmen" ergriffen wurden, um die Bilanz zu stärken, Kosten zu senken und strategische Entscheidungen zu treffen. Kering plant, auf seinem Kapitalmarkttag im April eine Strategie vorzulegen, die darauf abzielt, die Attraktivität der Luxusmarken zu steigern und das Wachstum wieder anzukurbeln. Ziel sei ein "schlankeres, schnelleres Kering" mit verbesserter Markenpositionierung, gesteigertem Umsatz, höheren Margen und verbesserter Cashflow-Generierung.
Trotz des allgemeinen Rückgangs zeigte das vierte Quartal Anzeichen einer allmählichen Erholung. Der Umsatzrückgang verlangsamte sich hier auf vergleichbarer Basis auf 3 %. Die Direktverkäufe, einschließlich E-Commerce, sanken im Gesamtjahr um 11 %, im vierten Quartal jedoch nur noch um 4 %. Der Großhandelsumsatz fiel um 9 %, teilweise bedingt durch gezielte Maßnahmen zur Straffung der Distributionskanäle und zur Erhöhung der Markenexklusivität.
Einzeln betrachtet verzeichnete Gucci einen Umsatzrückgang von 22 % für das Gesamtjahr, während Yves Saint Laurents Umsatz um 8 % sank. Der Umsatz von Bottega Veneta blieb hingegen stabil. Kering erwartet für 2026 eine Rückkehr zum Wachstum und eine Verbesserung der operativen Marge.