Kering verzeichnet Umsatzrückgang 2025, plant Wachstum und Margenerholung
Der Luxuskonzern Kering meldete für 2025 einen Umsatzrückgang von 13 % auf 14,7 Milliarden Euro, kündigte aber Pläne für ein erneutes Wachstum und verbesserte Margen im Jahr 2026 an.

Der Luxusgüterkonzern Kering hat für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzrückgang von 13 % im Vergleich zum Vorjahr bekannt gegeben. Der reported Umsatz belief sich auf 14,7 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis sank der Umsatz um 10 %, dennoch blickt das Unternehmen optimistisch auf eine Rückkehr zum Wachstum und eine Verbesserung der Profitabilität im Jahr 2026.
Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen (Recurring Operating Income) sank um 33 % auf 1,6 Milliarden Euro, was zu einer operativen Marge von 11,1 % führte, verglichen mit 14,5 % im Vorjahr. CEO Luca de Meo räumte ein, dass die Leistung im Jahr 2025 nicht das volle Potenzial der Gruppe widerspiegelt. Er betonte jedoch die entschiedenen Maßnahmen in der zweiten Jahreshälfte, darunter die Stärkung der Bilanz, Kostenmanagement und strategische Entscheidungen zur Schaffung der Grundlage für die nächste Phase.
Kering plant, am 16. April auf seinem Kapitalmarkttag eine Roadmap vorzustellen, die darauf abzielt, die Attraktivität seiner Luxusmarken zu steigern und das Wachstum neu zu beleben. Diese Strategie umfasst definierte Markenstrategien, eine straffere Organisation und finanzielle Disziplin. Das Unternehmen erwartet für 2026 eine Rückkehr zum Wachstum und eine Verbesserung der Margen.
Innerhalb des Konzerns verzeichnete Gucci einen Umsatzrückgang von 19 % auf vergleichbarer Basis, während Yves Saint Laurent einen Rückgang von 6 % erlebte. Bottega Veneta hingegen verzeichnete ein stabiles Umsatzniveau mit einem Plus von 3 % auf vergleichbarer Basis. Diese Zahlen spiegeln die Herausforderungen, insbesondere für Gucci, sowie die gezielten Bemühungen der Gruppe zur Verfeinerung der Distribution und zur Wahrung der Markenexklusivität wider.