Kesko Autohandel: „Profitabilität steht im Mittelpunkt“
Johanna Ali, Divisionspräsidentin des Autohandels von Kesko, betont, dass die Profitabilität in allen Bereichen des Geschäfts zentral ist. Die Division konzentriert sich auf organisches Wachstum und kombiniert digitale Dienstleistungen mit physischen Standorten.

Johanna Ali, die seit April 2024 Kesko's Autohandelssparte leitet, erläuterte kürzlich in einem Interview die Strategie und Wettbewerbsvorteile des Unternehmens im Automobilsektor. Das Geschäftsmodell von K-Auto umfasst Neuwagen, Gebrauchtwagen und Dienstleistungen wie Wartung, Reparaturen und ein Ladeinfrastrukturnetz für Elektrofahrzeuge.
Ali hob das ausgewogene Portfolio von K-Auto hervor, das die gesamte Wertschöpfungskette der Automobilbranche abdeckt. Dieser diversifizierte Ansatz hilft bei der Anpassung an Marktveränderungen, da beispielsweise das Dienstleistungsgeschäft weniger anfällig für wirtschaftliche Abschwünge ist als der Neuwagenverkauf. Kesko hat auch seinen Marktanteil im Gebrauchtwagensegment erfolgreich ausgebaut und profitiert dabei von der bewährten Markenreputation der K-Gruppe.
Die Division priorisiert die Profitabilität vor dem Marktanteil, wobei alle drei Geschäftsbereiche Gewinne erzielen. Ali führte diese starke finanzielle Leistung auf qualifizierte Mitarbeiter, eine verbesserte operative Effizienz durch ein strategisches Transformationsprogramm und bedeutende Investitionen in die Digitalisierung zurück.
„Wir glauben, dass das Erfolgsrezept im Autohandel künftig die nahtlose Verbindung von physischen Standorten und digitalen Dienstleistungen sein wird. Wir werden in beiden präsent sein und den Kunden dort treffen, wo er es wünscht“, sagte Ali. Zukünftig strebt K-Auto organisches Wachstum in allen Geschäftsbereichen an, obwohl potenzielle Akquisitionen in Betracht gezogen werden. Das größte Wachstumspotenzial wird derzeit im Gebrauchtwagensektor gesehen. Die Zusammenarbeit mit der Volkswagen Group wird fortgesetzt.