Kesko schließt Übernahme der Dahl-Unternehmen in Nordeuropa ab
Kesko hat den Erwerb der Dahl-Geschäftsbereiche in Schweden, Norwegen und Dänemark von Saint-Gobain für 1,2 Milliarden Euro abgeschlossen.

Kesko hat den Kauf der Dahl-Unternehmen in Schweden, Norwegen und Dänemark von Saint-Gobain finalisiert. Der schuldenfreie Transaktionswert beläuft sich auf 1,2 Milliarden Euro. Die Finanzierung erfolgt zunächst über eine Brückenfinanzierung, die nach Abschluss der Transaktion durch Eigen- und Fremdkapital abgelöst werden soll.
Die übernommenen Unternehmen erzielten im Jahr 2025 einen kombinierten Nettoumsatz von 2,1 Milliarden Euro. Sie werden weiterhin unter ihren etablierten Marken als separate Geschäftseinheiten agieren und direkt an den Bereich Bau- und Fachhandel von Kesko berichten. Eine vollständige operative Integration ist nicht vorgesehen; lediglich IT- und Berichtssysteme werden angeglichen, um Kundenbeziehungen und Betriebsabläufe stabil zu halten.
CEO Jorma Rauhala erklärte, dass die Akquisition die Marktposition im Bereich des technischen Handels stärkt. Das Unternehmen sieht in der zunehmenden Komplexität des Bauwesens, der Urbanisierung und der grünen Transformation strukturelle Wachstumschancen. Zusammen mit Onninen soll die neue Struktur die Ertragskraft von Kesko nachhaltig unterstützen.
Die Konsolidierung der Dahl-Unternehmen in die Finanzberichte von Kesko beginnt zum 1. November 2026. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit einmaligen Transaktionskosten in Höhe von etwa neun Millionen Euro.