Kesla reformiert Betriebsmodell und Führungsteam
Der Forsttechnikhersteller Kesla Oyj restrukturiert sein Betriebsmodell und Führungsteam ab dem 17. März 2025 im Rahmen seiner Wachstumsstrategie. Die Finanzberichterstattung bleibt unverändert.

Der finnische Forsttechnikhersteller Kesla Oyj strukturiert sein Betriebsmodell und Führungsteam zum 17. März 2025 um. Diese Maßnahme ist Teil der Umsetzung der Wachstumsziele des Unternehmens für den Zeitraum 2024–2028.
Die operativen Änderungen sehen vor, dass Traktorausstattungen, Forstausrüstungen, LKW- und stationäre Krane sowie Verteidigungsprodukte zu eigenständigen Produktgruppen zusammengefasst werden. Front-Office-Funktionen wie Vertrieb, Produktmanagement, Marketing und After-Sales-Service werden in einer neuen Organisationseinheit für Vertrieb und Kundenbetreuung zusammengeführt. Für diese Einheit wird ein neuer Leiter gesucht; CEO Pasi Nieminen wird die Position interimistisch übernehmen.
Die Produktgruppe Kesla Defence, die Anfang 2025 gegründet wurde, behält aufgrund marktspezifischer Gegebenheiten separate Vertriebs- und Produktmanagementfunktionen. Tapio Pirinen wird weiterhin den Vertrieb für diese Gruppe leiten und übernimmt zusätzlich die Verantwortung für die Projektmanagement-Office (PMO)-Funktionen des Unternehmens.
„Der Kern unserer Strategie ist die Verbesserung des Kundenerlebnisses“, erklärte CEO Pasi Nieminen. „Durch die Umstrukturierung unserer Front-Office-Funktionen verbessern wir unsere Kundenprozesse und können besseren Service und schnellere Reaktionen auf Marktanforderungen bieten. Die Zusammenführung von Vertrieb und After-Sales ermöglicht eine gleichmäßigere, flexiblere und effizientere Ressourcenallokation über ausgewählte Märkte hinweg zur Unterstützung des Wachstums.“
Schlüsselfunktionen wie Produktentwicklung, Produktmanagement, Digitalisierung, Kesla Defence und PMO werden nun in die Geschäftsleitung integriert. Mika Tahvanainen wurde zum Direktor für Produktmanagement und Digitalisierung ernannt. Das Unternehmen bestätigte, dass die Umstrukturierung nicht zu Personalabbau geführt hat.