KfW und Innenministerium erhöhen Mittel für Barrierefreiheit und Einbruchschutz
Die KfW und das Bundesinnenministerium stellen mehr Fördermittel für Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren und zur Verbesserung des Einbruchschutzes bereit. Für Barrierefreiheit stehen 75 Millionen Euro zur Verfügung, für Einbruchschutz 65 Millionen Euro.

Die KfW und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) haben die Fördermittel für Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren in Wohnungen und zur Verbesserung des Einbruchschutzes aufgestockt. Für 2018 stehen 75 Millionen Euro für Barrierefreiheitsmaßnahmen zur Verfügung, womit Anträge erneut eingereicht werden können. Gleichzeitig wurde die Förderung für Einbruchschutz von 50 Millionen Euro auf 65 Millionen Euro erhöht, um der anhaltend hohen Nachfrage gerecht zu werden.
Die erhöhten Mittel reagieren auf die demografische Entwicklung und Sicherheitsbedürfnisse der Bevölkerung. Bundesinnenminister Horst Seehofer betonte die Bedeutung der Wohnungspolitik und die Notwendigkeit, auf die demografischen Veränderungen und das Sicherheitsbedürfnis der Bürger einzugehen. Er begrüßte die verstärkte Unterstützung für altersgerechtes Umbauen und die signifikante Erhöhung der Mittel für Einbruchschutz.
Dr. Ingrid Hengster, Mitglied des Vorstands der KfW, hob die Relevanz der Programme hervor, die sich in der hohen Nachfrage zeige. Sie erklärte, dass die Zuschüsse den Bürgern helfen, in verbesserte Lebensqualität und Wohnsicherheit zu investieren. Bereits erfolgte Produktverbesserungen, wie eine gesenkte Mindestinvestitionssumme und ein gestaffeltes Förderprogramm, führten dazu, dass im Vorjahr rund 80.000 Wohneinheiten mit Zuschüssen für Einbruchschutz gefördert wurden.
Die Zuschüsse fördern Baumaßnahmen in Wohngebäuden, die Barrieren abbauen und die Sicherheit erhöhen. Davon profitieren insbesondere ältere Menschen, Personen mit eingeschränkter Mobilität und Familien mit Kindern, indem sie länger in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben können. Maßnahmen zum Einbruchschutz können zudem frei mit altersgerechten Umbaumaßnahmen kombiniert werden.
Privatpersonen und Mieter können ihre Förderanträge online über das KfW-Zuschussportal einreichen, bevor die Projekte beginnen. Die Förderzusage erfolgt oft innerhalb weniger Minuten.