KfW Capital und Bpifrance verstärken Zusammenarbeit im Venture Capital
KfW Capital und die französische Bpifrance haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, die 400 Millionen Euro für europäische Venture-Capital-Fonds zusagt.

KfW Capital, die Venture-Capital-Tochter der deutschen KfW, und die französische Nationalbank Bpifrance haben ihre Partnerschaft durch eine Absichtserklärung (MoU) für gemeinsame Investitionen in Venture-Capital-Fonds besiegelt.
Die Vereinbarung, die auf der Innovationsmesse VivaTech in Paris unterzeichnet wurde, sieht eine Investition von insgesamt 400 Millionen Euro beider Institutionen über einen Zeitraum von sechs Jahren vor. Diese Mittel sollen in deutsche und französische Venture-Capital-Fonds fließen, die grenzüberschreitende Investitionen tätigen, mit dem Ziel, bis zu 1,6 Milliarden Euro für Start-ups zu mobilisieren.
Im Rahmen der Vereinbarung werden die von KfW Capital in deutsche Unternehmen und von Bpifrance in französische Unternehmen investierten Mittel durch die jeweiligen Venture-Capital-Fonds aufgestockt. Diese Initiative soll die wirtschaftliche Bedeutung und technologische Souveränität Europas durch die Förderung innovativer Unternehmen stärken.
Das neue Kooperationsprotokoll baut auf einer früheren Vereinbarung aus dem Jahr 2019 auf, die 2025 auslief. Bisher beläuft sich das Engagement von KfW Capital in Frankreich und Bpifrance in Deutschland zusammen auf über 500 Millionen Euro in 27 Venture-Capital-Fonds.
Die verstärkte Partnerschaft spiegelt die langjährige deutsch-französische Beziehung wider und zielt darauf ab, Finanzierungsmöglichkeiten für wachstumsstarke Unternehmen in beiden Ländern zu verbessern.