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Wissenschaft

KfW: Energiewende schreitet bei Haushalten trotz Unsicherheit voran

Rund 13 Millionen deutsche Haushalte nutzen mittlerweile mindestens eine Technologie der Energiewende, wie E-Autos oder Solaranlagen. Die Kaufbereitschaft sinkt jedoch.

11. Oktober 2026
KfW: Energiewende schreitet bei Haushalten trotz Unsicherheit voran

Frankfurt – Die Energiewende macht in deutschen Privathaushalten trotz eines unsicheren Umfelds Fortschritte. Laut dem "KfW-Energiewendebarometer 2024" nutzen rund 13 Millionen Haushalte mindestens eine Technologie der Energiewende, darunter E-Autos, Photovoltaikanlagen oder Wärmepumpen. Das sind über eine Million Haushalte mehr als im Vorjahr.

Darüber hinaus planen 6 Prozent der Haushalte, eine dieser Technologien in den nächsten 12 Monaten anzuschaffen. Die Studie zeigt jedoch einen Rückgang der Zustimmung zur Energiewende. Nur noch 82 Prozent der Haushalte hielten die Energiewende für sehr wichtig oder wichtig, verglichen mit 88 Prozent im Vorjahr. Dies deutet auf eine gewisse Verunsicherung in der Bevölkerung hin.

"Trotz der leicht gesunkenen allgemeinen Zustimmung schreitet die Einführung der Technologien weiter voran. Die wirtschaftliche Rentabilität bleibt ein entscheidender Faktor", erklärt KfW Research. Während die Wahrnehmung der Haushalte bezüglich der Rentabilität der Technologien vorsichtiger geworden ist, fallen wissenschaftliche Lebenszyklusbewertungen oft positiver aus als die Ansichten vieler Haushalte.

Die Untersuchung zeigt, dass der Beitrag des privaten Haushaltssektors zur Energiewende weiter wächst, jedoch haben die öffentliche Meinung und das Zukunftsvertrauen nachgelassen. Laut KfW setzt sich die Technologieadoption fort, wobei wirtschaftliche Faktoren zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Originalquelle: kfw.de