KfW legt Rohstofffonds zur Stärkung der deutschen Wirtschaft auf
Die KfW legt im Auftrag der Bundesregierung einen Rohstofffonds auf, um den Zugang der deutschen Wirtschaft zu strategischen Rohstoffen zu sichern und Abhängigkeiten zu reduzieren.

Berlin – Die KfW-Bankengruppe hat im Auftrag der deutschen Bundesregierung einen neuen Rohstofffonds aufgelegt. Ziel ist es, die deutsche Wirtschaft bei der Sicherung des Zugangs zu strategischen Rohstoffen zu unterstützen und Abhängigkeiten in den Lieferketten zu verringern.
The fund konzentriert sich auf die 34 von der EU als kritisch eingestuften Rohstoffe, darunter Metalle wie Kupfer und Lithium. Die KfW wird sich an ausgewählten Projekten beteiligen, die sich mit dem Abbau, der Verarbeitung und dem Recycling dieser Materialien befassen. Risiken des Fonds werden von der Bundesregierung getragen.
Die geförderten Projekte, deren Finanzierungsbudget in der Regel zwischen 50 und 150 Millionen Euro liegen wird, müssen nachweisen, dass sie durch die langfristige Beschaffung kritischer Rohstoffe, auch in verarbeiteter Form, für Produktionsstandorte in Deutschland und der EU die heimische Wirtschaft stärken.
KfW-Vorstandsvorsitzender Stefan Wintels betonte die zunehmende globale Konkurrenz um natürliche Ressourcen und bezeichnete den Fonds als wichtigen Schritt zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz der deutschen Wirtschaft.