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Wissenschaft

KfW: Bereitschaft der Haushalte zur Energiewende steigt

Laut KfW-Energiewendebarometer 2026 ist die Handlungsbereitschaft von Haushalten von 59% auf 66% gestiegen. 34% der Haushalte nutzen mindestens eine grüne Technologie, ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr.

14. Oktober 2026
KfW: Bereitschaft der Haushalte zur Energiewende steigt

Frankfurt – Die Bereitschaft der Haushalte, sich aktiv an der Energiewende zu beteiligen, hat sich deutlich erhöht. Dies zeigt das diesjährige KfW-Energiewendebarometer 2026. Im Jahr 2026 stieg die Handlungsbereitschaft der Haushalte von 59% im Vorjahr auf nunmehr 66%.

Rund 34% der Haushalte, das entspricht etwa 14 Millionen Haushalten, nutzen laut der Untersuchung mindestens eine grüne Technologie. Im Laufe des vergangenen Jahres haben rund 1,1 Millionen Haushalte erstmals eine neue, umweltfreundliche Technologie eingeführt. Insbesondere die Verbreitung von Photovoltaikanlagen auf Dächern und die Nutzung von Elektrofahrzeugen schreiten zügig voran. Mittlerweile beziehen 53% der Haushalte Ökostrom, im Vorjahr lag dieser Anteil noch bei 47%.

Die Beteiligung an der Transformation hängt jedoch weiterhin stark von Einkommen und Wohnform ab. Im obersten Einkommensquintil nutzen 51% der Haushalte mindestens eine grüne Technologie, im untersten Quintil sind es lediglich 20%. Bei selbstgenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern liegt die Quote bei 59%, in Mietwohnungen beträgt sie nur 15%.

Damit die Energiewende alle Haushalte erreicht, betont die KfW, dass Kosteneffizienz, gezielte Förderungen und bedarfsgerechte Informationsangebote entscheidend bleiben. Diese Faktoren sind ausschlaggebend für den Erfolg und die breite Akzeptanz der Transformation.

Originalquelle: kfw.de