KfW: Neuzusagen steigen im ersten Quartal um 36 Prozent
Die KfW Bankengruppe ist mit Neuzusagen von 24,1 Milliarden Euro im ersten Quartal 2026 gut ins Jahr gestartet, ein Plus von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere die Inlandförderung für KMU sowie Klima- und Umweltprojekte verzeichnete Zuwächse.

Die KfW Bankengruppe verzeichnete im ersten Quartal 2026 eine starke Geschäftsentwicklung mit Neuzusagen in Höhe von 24,1 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in dem 17,7 Milliarden Euro zugesagt wurden. Dieser Anstieg ist vor allem auf die Inlandförderung zurückzuführen, die sich auf 17,1 Milliarden Euro belief.
Besonders erfreulich entwickelte sich die Nachfrage im Segment Mittelstand, vor allem für Innovations-, Umwelt- und Klimavorhaben, mit Zusagen von 4,9 Milliarden Euro. Das Programm „Erneuerbare Energien – Standard“ verzeichnete ebenfalls eine erhöhte Nachfrage und erreichte 3,4 Milliarden Euro. Bei Privatkunden blieb die Nachfrage nach Förderungen für energieeffiziente Gebäude, einschließlich der Heizungsförderung, hoch.
Im Bereich der Export- und Projektfinanzierung stiegen die Neuzusagen auf 5,0 Milliarden Euro. Die KfW Entwicklungsbank verdoppelte ihre Zusagen auf 1,8 Milliarden Euro, hauptsächlich durch einige großvolumige Einzelgeschäfte. Die DEG, die deutsche und europäische Wirtschaftsinteressen in Schwellen- und Entwicklungsländern fördert, verdoppelte ihre Zusagen auf 0,2 Milliarden Euro.
Das ökonomische Ergebnis der KfW stieg im ersten Quartal um 50 Prozent auf 594 Millionen Euro. Dies ermöglichte den Einsatz von 120 Millionen Euro aus Eigenmitteln zur Verbesserung der Förderkonditionen. Das Konzernergebnis lag bei 380 Millionen Euro und übertraf damit deutlich das Vorjahresergebnis. Vorstandsvorsitzender Stefan Wintels betonte, dass die KfW ihre finanzielle Stabilität nutzt, um Kunden zu unterstützen und den nachhaltigen Wandel voranzutreiben.