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KfW-Mittelstandsbarometer: KMU zeigen Widerstandsfähigkeit in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland zeigen Stabilität trotz wirtschaftlicher Widrigkeiten. 2024 stieg ihr Gesamtumsatz leicht um zwei Prozent auf 5,2 Billionen Euro.

9. Juni 2026
KfW-Mittelstandsbarometer: KMU zeigen Widerstandsfähigkeit in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland haben sich trotz starker wirtschaftlicher Gegenwinde als stabil erwiesen. Im Jahr 2024 stieg der Gesamtumsatz der 3,87 Millionen KMU leicht um zwei Prozent auf 5,2 Billionen Euro. Preisbereinigt war dies ein geringer Rückgang von einem Prozent, nach einem deutlichen Rückgang von zehn Prozent im Vorjahr.

KMU präsentierten sich erneut als Beschäftigungsmotor der deutschen Wirtschaft. Nie zuvor fanden mehr Menschen eine Anstellung in kleinen oder mittleren Unternehmen, die Gesamtbelegschaft stieg um 207.000 auf 33,01 Millionen Menschen. In den letzten zwanzig Jahren wuchs die Beschäftigung in KMU damit um rund sieben Millionen.

Dies sind die Ergebnisse des KfW-Mittelstandsbarometers, der einzigen repräsentativen Umfrage für den gesamten deutschen KMU-Sektor, an der 13.079 Unternehmen teilnahmen. Die durchschnittliche Eigenkapitalquote der KMU stieg 2024 leicht auf 30,7 Prozent. Der Anteil der Unterkapitalisierten KMU sank spürbar.

Die Investitionsbereitschaft kleiner und mittlerer Unternehmen bleibt jedoch schwach. Nur 39 Prozent der Unternehmen setzten Investitionsprojekte um, unverändert zum Vorjahr und nahe dem Allzeittief. KfW-Chefvolkswirt Dr. Dirk Schumacher betonte, dass die KMU resilient seien, aber unter steigenden Kosten und geringer Investitionsneigung leiden, was für den Wirtschaftsstandort Deutschland von Bedeutung sei.

Originalquelle: kfw.de