KfW fokussiert 2025 auf Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland
Die deutsche Förderbank KfW will 2025 die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft stärken. Mit mindestens 500 Millionen Euro eigener Mittel will die Bank ihre heimischen Förderaktivitäten ausweiten.

Die KfW wird im Jahr 2025 ihren Fokus verstärkt auf die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland legen. Dies kündigte die Förderbank an und betonte, ihre eigene finanzielle Stärke für dieses Ziel einzusetzen.
Vorstandsvorsitzender Stefan Wintels erklärte, dass die KfW ihre Aktivitäten noch genauer prüfen werde, um sicherzustellen, dass sie Impulse für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands setzen. Die Bank plant, mindestens 500 Millionen Euro aus eigenen Mitteln für die heimische Förderlandschaft bereitzustellen. Dies stellt den höchsten Betrag seit über zehn Jahren dar und soll gezielt in Digitalisierung, Innovation, die Stärkung des Finanzplatzes Deutschland sowie den Ausbau von Energie- und sonstiger Infrastruktur fließen.
Wintels mahnte eine Verbesserung des wirtschaftlichen Umfelds in Deutschland an, die durch Investitionsoffensiven, Bürokratieabbau sowie verbesserte regulatorische und steuerliche Rahmenbedingungen erreicht werden müsse. Er wies darauf hin, dass Deutschland trotz einer hohen Zahl an Patentanmeldungen global Marktanteile verliere.
Der Klimaschutz bleibt eine zentrale Priorität für die KfW. Seit 2017 hat die Bank rund 350 Milliarden Euro für Klimaschutz und Umweltschutz finanziert. Im Jahr 2024 erreichte das Neugeschäftsvolumen der KfW 112,8 Milliarden Euro, nahe dem Vorjahresniveau. International wurden Exporte und Projekte mit 23,9 Milliarden Euro finanziert.