Bauernhausmuseum Kitzbühel zeigt Lokalgeschichte
Das Kitzbüheler Bauernhausmuseum bietet eine Zeitreise in die bäuerliche Vergangenheit der Region. Der Ein first dokumentierte Ein first Obernau aus dem Jahr 1380 und sein Umfeld veranschaulichen das historische Landleben.

Das Bauernhausmuseum in Hinterobernau bei Kitzbühel ermöglicht Besuchern einen tiefen Einblick in die landwirtschaftliche Geschichte und das frühere Leben der Region. Willi Gianmoena, Obmann des Trägervereins, widmet sich der Erhaltung und Präsentation dieses Kulturerbes.
Das Museum, gelegen am historischen Römerweg, beherbergt das typisch salzburg-tirolerische Ensemble Obernau, das erstmals 1380 urkundlich erwähnt wurde. Zum Anwesen gehört auch ein Freigelände mit einem Bauerngarten, einem Waschhaus, einer Kapelle, einem Backofen und einem Bienenhaus.
Im ehemaligen Kuhstall sind Exponate wie Schlitten, Wagen und Pflüge ausgestellt, die die Arbeitsgeräte der Land- und Forstwirtschaft vergangener Jahrhunderte zeigen. Der Museumsverein, 1971 gegründet und derzeit rund 120 Mitglieder zählend, war maßgeblich an der Sammlung und Erhaltung der Artefakte beteiligt. Gianmoena steht dem Verein seit 2008 vor.
Das Museum vermittelt nicht nur Einblicke in die Arbeitsgeräte, sondern auch, wie mehrere Generationen unter einem Dach lebten und wie das Bauernhaus als Heimat, Werkstatt und Gemeinschaft funktionierte. Führungen bieten die Möglichkeit, die Entwicklung der ländlichen Kultur Kitzbühels zu verstehen.