Klinik Niebüll erhält MRT-Gerät für eine Million Euro
Die Klinik Niebüll in Nordfriesland hat ein neues Magnetresonanztomographie (MRT)-Gerät im Wert von rund einer Million Euro erhalten. Die Finanzierung erfolgte durch Spenden eines Fördervereins und weiterer Geber, was die medizinische Versorgung in der Region verbessert.

Die Klinik Niebüll in Nordfriesland hat seit März dieses Jahres ein neues Magnetresonanztomographie (MRT)-Gerät im Einsatz. Die Anschaffungskosten für das moderne medizinische Gerät beliefen sich auf rund eine Million Euro. Finanziert wurde das Projekt durch eine großzügige Spende des örtlichen Krankenhausfördervereins sowie durch Beiträge von weiteren Sponsoren, darunter Windparkbetreiber aus Süderditmarschen. Seit Inbetriebnahme wurden bereits fast 800 Untersuchungen durchgeführt.
Die neue MRT-Technologie stellt eine erhebliche Verbesserung der medizinischen Versorgung für die Bevölkerung in der Region dar. Zuvor mussten Patienten für MRT-Untersuchungen nach Husum oder Flensburg reisen. Die Verfügbarkeit des Geräts in Niebüll verkürzt die Wege für Patienten und ermöglicht schnellere Diagnosen. Chefärztin der Radiologie, Dr. Caroline Jung, betonte die Bedeutung des Geräts für die Patientenversorgung.
Bei einer Feierstunde am Mittwochabend bedankte sich die Klinikleitung offiziell bei allen Spendern und Förderern für die finanzielle Unterstützung. Die Investition in das MRT-Gerät stärkt die diagnostischen Kapazitäten der Klinik Niebüll und leistet einen wichtigen Beitrag zur wohnortnahen Gesundheitsversorgung in Nordfriesland.