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Technologie

KPMG: KI-Kosten überraschen Unternehmen

Ein neuer Bericht von KPMG zeigt, dass Unternehmensleiter von den Kosten für die KI-Nutzung überrascht sind. Viele haben den Kostenanstieg nicht erwartet.

13. Juli 2026
KPMG: KI-Kosten überraschen Unternehmen

Eine aktuelle Umfrage von KPMG zeigt, dass zahlreiche Unternehmen mit unerwartet hohen Kosten für künstliche Intelligenz (KI) konfrontiert sind. Insbesondere nutzungsbasierte Preismodelle haben Führungskräfte weltweit überrascht.

Der Bericht, der auf Interviews mit über 2.145 Führungskräften basiert, ergab, dass ein Drittel der Befragten zugab, nur ein begrenztes Verständnis der Kosten für die KI-Nutzung zu haben. Dies folgt auf die kürzlich von vielen KI-Dienstleistern vorgenommenen Umstellungen von festen monatlichen Gebühren auf nutzungsbasierte Modelle.

Laut Rob Fisher, globaler Leiter für Beratung bei KPMG, ist KI inzwischen ebenso eine Priorität für das Finanzmanagement wie für die Technologie. „Das wirkliche Risiko besteht nicht darin, in KI zu investieren, sondern dies ohne Kostentransparenz und Verständnis für die Ökonomie der KI zu tun“, erklärte Fisher. Er betonte, dass Organisationen mit Kostentransparenz und starker Aufsicht diejenigen sind, die KI-Investitionen in messbaren Wert umwandeln.

Viele Unternehmen haben auch nicht die notwendigen Fähigkeiten zur Prognose, Überwachung und Verwaltung von KI-Ausgaben vorbereitet. Der Bericht hebt Beispiele hervor wie Uber, das sein gesamtes KI-Budget für 2026 innerhalb von vier Monaten aufgebraucht hat und anschließend die Nutzung durch Mitarbeiter einschränken musste. Ein weiteres anonymes Unternehmen gab Berichten zufolge 500 Millionen US-Dollar für KI in einem einzigen Monat aus.

Anbieter von KI-Diensten, einschließlich OpenAI, haben die steigenden Kosten anerkannt, aber keine unmittelbaren Preisänderungen angekündigt. Wettbewerb und Nachfrage treiben die Preise weiter, was eine noch sorgfältigere Kostenverfolgung und Budgetierung durch Unternehmen erfordert.

Originalquelle: inc.com