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Technologie

Kremer Racing entwickelte einzigartigen Porsche CK5 Group C Rennwagen

Kremer Racing entwickelte Anfang der 1980er Jahre einen markanten Group C-Rennwagen, den Porsche Kremer CK5, mit neuem Fahrgestell und originellen aerodynamischen Lösungen.

11. Juli 2026
Kremer Racing entwickelte einzigartigen Porsche CK5 Group C Rennwagen
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Der deutsche Rennwagenbauer Kremer Racing entwickelte zwischen 1982 und 1985 einen eigenständigen Rennwagen für die Group C-Kategorie, den Porsche Kremer CK5. Im Gegensatz zu Konkurrenten, die bestehende Modelle modifizierten, entschied sich Kremer Racing für ein komplett neues Rohrrahmen-Chassis.

Das CK5-Projekt entstand in Zusammenarbeit mit Ekkehard Zimmermann von DP Motorsport. Das Auto basierte auf einem neuen Rohrrahmen, der Elemente des Porsche 908/3 und 936 kombinierte, und erhielt ein Dach. Dieses Design nutzte auch Kreners Erfahrungen aus dem Bau des 917 K81 und 936.

Der Radstand des CK5 wurde um 20 Zentimeter im Vergleich zu zeitgenössischen Konkurrenzmodellen verlängert. Zum Einsatz kam die Aufhängung des Porsche 917/10 Turbo und Bremssysteme des 935 K3/K4. Angetrieben wurde der Wagen von einem 2,8-Liter-Twin-Turbo-Motor mit einer Leistung von 630 bis 720 PS, gekoppelt an ein Fünfganggetriebe.

Die Anordnung von Motor und Getriebe verhinderte die Nutzung des Bodeneffekts, der damals in der Group C üblich war. Ein auffälliges Designmerkmal war eine Finne auf dem Motordeckel, die den Luftstrom zum Heckflügel verbesserte und den Luftwiderstand, besonders auf schnellen Geraden, reduzierte. Firmengründer Manfred Kremer erklärte, dass die Finne ursprünglich als Lösung gegen das Brechen breiter Heckflügel gedacht war, sich aber als bedeutende aerodynamische Verbesserung erwies.

Kremer Racing baute insgesamt zwei CK5-Chassis, die von 1982 bis 1985 im Rennsport eingesetzt wurden. Die Autos hatten ein Leergewicht von 877 kg und erreichten Geschwindigkeiten von über 300 km/h.

Originalquelle: broadarrowauctions.com