Kymeta als Anbieter für Satellitenkommunikation im NGC2-Pilotprojekt der US-Armee ausgewählt
Die US-Armee nutzt für ihr NGC2-Pilotprogramm (Next Generation Command and Control) künftig Satellitenterminals des Herstellers Kymeta.

Das Unternehmen Kymeta Corporation wurde ausgewählt, um seine Osprey u8-Satellitenterminals für das „Next Generation Command and Control“ (NGC2)-Pilotprojekt der US-Armee bereitzustellen. Das Programm zielt darauf ab, kommerziell verfügbare Kommunikationstechnologien zu validieren, um die Widerstandsfähigkeit und Mobilität militärischer Einheiten im Einsatz zu stärken.
Der Osprey u8-Terminal bietet die Möglichkeit, Verbindungen über geostationäre Umlaufbahnen (GEO) und erdnahe Umlaufbahnen (LEO) zu halten. Das modulare System ist darauf ausgelegt, die operative Kontinuität sicherzustellen, indem es Abhängigkeiten von einzelnen Netzwerken minimiert und eine redundante Datenübertragung ermöglicht.
Ein wesentliches technisches Merkmal ist die Verwendung von Metamaterialien. Diese Bauweise führt laut Hersteller zu einem geringeren Energieverbrauch und einer reduzierten thermischen Signatur im Vergleich zu herkömmlichen Systemen. Dies ist insbesondere für verdeckte Operationen von Bedeutung, da die Detektierbarkeit des Terminals minimiert wird.
Tom Jackson, Executive Vice President bei Kymeta, betonte, dass die firmeneigene Architektur Vorteile gegenüber marktgängigen Lösungen bietet. Mit der Einbindung des Unternehmens unterstreicht das US-Militär seine Strategie, verstärkt auf technologische Innovationen aus dem zivilen Sektor zurückzugreifen, um die Effizienz der Einsatzkommunikation in komplexen Umgebungen zu erhöhen.