Kirgisistan verabschiedet neue Gesundheitsstrategie für 2019–2030
Kirgisistan hat eine 12-jährige nationale Gesundheitsstrategie verabschiedet, die darauf abzielt, die öffentliche Gesundheit zu verbessern und den Zugang zu Qualitätsleistungen für alle Bürger bis 2030 zu sichern.

Kirgisistan hat eine 12-jährige staatliche Strategie zur Entwicklung des öffentlichen Gesundheitswesens und der Gesundheitssysteme für den Zeitraum 2019–2030 verabschiedet. Unter dem Motto „Gesunde Person – Wohlhabendes Land“ zielt die Strategie darauf ab, die Gesundheit zu schützen, den Zugang zu wesentlichen Qualitätsleistungen zu gewährleisten, die Primärversorgung zu stärken und finanzielle Belastungen zu reduzieren, um bis 2030 eine universelle Gesundheitsversorgung (UHC) zu erreichen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das kirgisische Gesundheitsministerium durch technische Expertise, Kapazitätsaufbau und die Koordinierung von Interessengruppen und Entwicklungspartnern unterstützt. Der Formulierungsprozess umfasste umfassende Konsultationen, einschließlich regionaler Treffen, bei denen der Entwurf vorgestellt und Feedback eingeholt wurde.
Dieser inklusive Prozess führte dazu, dass kirgisische Beamte den Wert von Partnerschaften erkannten und der International Health Partnership for UHC2030 (UHC2030) beitraten. Die Unterzeichnung des United Nations Global Compact im September 2018, eine Voraussetzung für den Beitritt zu UHC2030, zeigt das Engagement, die Fortschritte in Richtung universeller Gesundheitsversorgung zu beschleunigen.
Die neue Strategie steht im Einklang mit anderen nationalen Politiken, wie der Nationalen Entwicklungsstrategie 2018–2040. Dies ist die vierte Gesundheitsstrategie Kirgisistans, bei deren Entwicklung die WHO bereits zuvor drei frühere Strategien unterstützt hat.