Lantmännens Investition in Lidköping zur Hälfte abgeschlossen
Der Bau von Lantmännens neuer Erbsenproteinanlage in Lidköping für 1,2 Milliarden SEK hat die Halbzeit erreicht. Das Projekt schreitet planmäßig voran, die Produktion soll im ersten Halbjahr 2027 beginnen.

Die von Lantmännen getätigte Investition von 1,2 Milliarden Schwedischen Kronen (ca. 100 Millionen Euro) in eine neue Erbsen- und Saubohnenproteinanlage in Lidköping, Schweden, hat die Bauhalbzeit erreicht. Die Arbeiten verlaufen nach Plan, die Inbetriebnahme ist für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen.
Die Anlage wird darauf ausgelegt sein, jährlich etwa 40.000 Tonnen Erbsen und Saubohnen zu verarbeiten. Daraus sollen rund 7.000 Tonnen Proteinisolat für die Lebensmittelindustrie gewonnen werden. Die Außenarbeiten sind weitgehend abgeschlossen, während im Inneren nun die Prozessanlagen installiert werden. Es wird erwartet, dass die Investition mehr Landwirte dazu ermutigt, Hülsenfrüchte als Ergänzung zu ihren üblichen Kulturen anzubauen.
Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt des Projekts. Leguminosen binden Stickstoff im Boden, was den Bedarf an Mineraldüngern reduziert. Die Anlage wird auch Systeme zur Aufbereitung und Wiederverwendung von Prozesswasser sowie zur Verwertung von Nebenströmen umfassen. Die schwedische Umweltschutzbehörde (Naturvårdsverket) unterstützt das Projekt im Rahmen ihres Klimatklivet-Programms.
Diese Maßnahme ist Teil der Bestrebungen von Lantmännen, die schwedische Ernährungssicherheit durch erhöhte heimische Lebensmittelproduktion und -verarbeitung zu stärken. An einem Informationstermin vor Ort nahmen auch Vertreter der Gemeinde Lidköping teil, darunter die Leiterin der Wirtschaftsförderung.