Stadt Lapua leitet die Raumplanung für das Windkraftprojekt Lamminneva ein
Fortum Oyj's Antrag auf Raumplanung für das Windkraftprojekt Lamminneva wurde von der Stadt Lapua genehmigt. Das Raumplanungsverfahren für das Projekt kann nun beginnen, während gleichzeitig Umweltverträglichkeitsprüfungen eingeleitet werden.

Der Stadtrat von Lapua hat die Initiative von Fortum Oyj zur Einleitung des Raumplanungsverfahrens für das Windkraftprojekt Lamminneva genehmigt. Diese Genehmigung ermöglicht den Beginn des Planungsverfahrens in Lapua, während der Stadtrat von Seinäjoki eine ähnliche Vorlage Ende Juni prüfen wird. Parallel dazu wird ein Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das Projekt eingeleitet.
Das geplante Projektgebiet befindet sich in einer Wirtschaftsforstzone nordwestlich des Hirvijärvi-Stausees, an der Grenze des Dorfes Rhu in Lapua und Nurmo. In Seinäjoki wird das Lamminneva-Projektgebiet mit dem Windkraftprojekt Isovuori verbunden sein, das sich hinter dem Atria-Werk befindet. Fortum hat die Landpachtverträge hauptsächlich von lokalen privaten Waldbesitzern für das Projektgebiet gesichert.
Erste Schätzungen gehen davon aus, dass das Gebiet Platz für 30 bis 40 moderne Windkraftanlagen bieten könnte, die potenziell bis zu einer Milliarde Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Der Bau von Windkraftanlagen beansprucht jedoch typischerweise nur 1-2 % der gesamten Projektfläche, sodass der größte Teil des Landes für die Forstwirtschaft zur Verfügung steht.
Die Raumplanungs- und UVP-Verfahren werden ab Herbst öffentliche Veranstaltungen beinhalten, die den Anwohnern die Möglichkeit geben, sich über das Projekt zu informieren, Feedback zu geben und die Pläne zu beeinflussen. Der gesamte Raumplanungsprozess wird voraussichtlich bis mindestens 2024 andauern. Das Projekt wird durch die steigende Nachfrage nach erneuerbarer Energie und die Unterstützung nationaler und europäischer Klimaziele vorangetrieben.