Vestis-Mitarbeiter in Las Vegas genehmigen Streik wegen unlauterer Arbeitspraktiken
Mitarbeiter der Vestis-Niederlassung in Las Vegas haben einem Streik einstimmig zugestimmt und fordern die Einstellung angeblicher unlauterer Arbeitspraktiken und Schikanen.

Arbeitnehmer der Vestis-Niederlassung in Las Vegas, vertreten durch die Teamsters Local 14, haben einstimmig einem Streik zugestimmt. Der Schritt erfolgt inmitten von Vorwürfen unlauterer Arbeitspraktiken und der Forderung nach Rechenschaftspflicht der lokalen Geschäftsleitung in Bezug auf die Behandlung der Mitarbeiter.
Die Gewerkschaft behauptet, ein Service-Manager habe über ein Jahr hinweg Drohungen, Schikanen und Einschüchterungen ausgeübt, was zu einem feindseligen Arbeitsumfeld geführt habe. Ein angeführtes Beispiel betrifft einen Mitarbeiter, dem angeblich die Erlaubnis verweigert wurde, bei der Geburt seines Kindes anwesend zu sein. Laut Gewerkschaft hat die Regionalleitung diese Bedenken nicht ausreichend berücksichtigt.
Die Teamsters Local 14 hat eine Klage wegen unlauterer Arbeitspraktiken gegen Vestis eingereicht und wirft dem Unternehmen vor, Mitarbeiter mit Vergeltungsmaßnahmen gedroht zu haben, weil sie sich gewerkschaftlich engagierten. Die Gewerkschaft erklärt, dass sie weitere Klagen und rechtliche Schritte einleiten wird, wenn das Verhalten des Unternehmens die Rechte der Arbeitnehmer beeinträchtigt.
Die Arbeitnehmer fordern die Führungsspitze von Vestis auf, direkt und nach Treu und Glauben zu verhandeln. Sie verlangen eine Überprüfung des Verhaltens in der Niederlassung Las Vegas und Zusicherungen, dass es keine Vergeltungsmaßnahmen für die Äußerung von Bedenken geben wird. Die Mitarbeiter äußerten den Wunsch, ihre historisch positive Beziehung zum Arbeitgeber fortzusetzen, vorausgesetzt, ein sicherer und respektvoller Arbeitsplatz wird wiederhergestellt.