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Fertigung

Laser Components vergleicht 520 nm Laserdioden und 532 nm DPSS-Laser

Laser Components Germany GmbH hat einen technischen Vergleich von 520 nm Laserdioden und 532 nm DPSS-Lasern veröffentlicht. Der Vergleich hebt Vorteile der Laserdioden in Bezug auf Temperaturbereich, Stabilität und Größe hervor.

25. Juli 2026
Laser Components vergleicht 520 nm Laserdioden und 532 nm DPSS-Laser
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Laser Components Germany GmbH hat einen technischen Vergleich veröffentlicht, der zwei Grünlicht-Lasertechnologien gegenüberstellt: direkt emittierende 520 nm Laserdioden und diodengepumpte Festkörperlaser (DPSS) mit 532 nm Wellenlänge. Das Unternehmen positioniert die 520 nm Laserdioden als Alternative zu DPSS-Lasern, die seit vielen Jahren in seine FLEXPOINT®-Module integriert werden.

Während sich DPSS-Laser im Laufe der Zeit als stabil und für verschiedene industrielle und medizinische Anwendungen geeignet erwiesen haben, bietet die neue Laserdiodentechnologie deutliche Vorteile. Wesentliche Unterschiede umfassen einen breiteren Betriebstemperaturbereich (–20 °C bis +60 °C für Laserdioden gegenüber etwa –5 °C bis +50 °C für aktuelle DPSS-Versionen) und eine verbesserte Leistungsstabilität. Laserdioden erreichen aufgrund integrierter Überwachungsdioden und der digitalen Steuerung des Unternehmens weniger als 2 % Schwankung, im Vergleich zu unter 5 % bei DPSS-Lasern.

Auch die Strahlprofil-Charakteristiken unterscheiden sich: DPSS-Laser erzeugen typischerweise einen gleichmäßigen, runden Strahl mit Gaußscher Verteilung, während Laserdioden einen elliptischen Strahl emittieren, der sich besser für die Linienformung eignet. Im Bereich der Miniaturisierung sind Laserdioden signifikant vorteilhafter, da sie in Module mit einem Durchmesser von nur 11,5 mm passen, im Gegensatz zu den größeren Gehäusen, die für DPSS-Laser erforderlich sind.

Laser Components weist zudem auf eine deutliche Preissenkung bei 520 nm Laserdioden hin, die mittlerweile kostengünstiger sind als DPSS-Laser mit mehr als 10 mW Ausgangsleistung. Es wird erwartet, dass die Kosten weiter sinken werden, was sie zu einer zunehmend attraktiven Option für Anwendungen macht, bei denen die hohe Sichtbarkeit von grünem Licht im Vordergrund steht.

Originalquelle: lasercomponents.com