Klage gegen Eli Lilly wegen möglicher Augenschäden durch Mounjaro eingereicht
Die Anwaltskanzlei Parker Waichman LLP hat Klage gegen Eli Lilly eingereicht, da ein Patient nach der Einnahme von Mounjaro einen dauerhaften Sehverlust erlitt.

Die Kanzlei Parker Waichman LLP vertritt mehrere Kläger, bei denen nach der Einnahme von GLP-1-Rezeptor-Agonisten, darunter das Medikament Mounjaro von Eli Lilly, die Augenerkrankung NAION diagnostiziert wurde. Diese führt in der Regel zu einem dauerhaften, irreversiblen Sehverlust durch eine Unterbrechung der Durchblutung des Sehnervs.
Im Zentrum der Vorwürfe steht die mangelnde Warnung vor diesen Risiken durch den Hersteller auf dem US-Markt. Während Regulierungsbehörden in Kanada und Australien bereits 2026 offizielle Sicherheitshinweise in die Produktinformationen aufgenommen haben, sieht die Kanzlei bei Eli Lilly ein Versäumnis bei der Aufklärung von Patienten und Ärzten in den USA.
Jason S. Goldstein, leitender Anwalt der Kanzlei und Mitvorsitzender der US-Sammelverfahren, betont die Notwendigkeit einer Rechenschaftspflicht. Die Kanzlei prüft derzeit landesweit weitere Fälle von Patienten, die nach der Anwendung von GLP-1-Präparaten wie Mounjaro, Zepbound, Ozempic oder Wegovy schwere Sehstörungen oder Blindheit erlitten haben.