Anwaltskanzlei untersucht Peabody Energy wegen angeblicher Verstöße gegen Wertpapiergesetze
Die Kanzlei Hagens Berman untersucht Vorwürfe, dass Peabody Energy Investoren über den Produktionsstatus seiner Centurion-Kohlemine getäuscht hat. Dies geschieht im Anschluss an eine Sammelklage.

Die Anwaltskanzlei Hagens Berman hat eine Untersuchung gegen Peabody Energy Corporation (NYSE: BTU) wegen mutmaßlicher Verstöße gegen US-Bundeswertpapiergesetze eingeleitet. Die Untersuchung folgt auf die kürzlich eingereichte Sammelklage, die Peabody beschuldigt, Investoren über den operativen Status und die Produktionskapazitäten seiner Centurion-Kohlemine in Queensland, Australien, in die Irre geführt zu haben.
Die Sammelklage behauptet, dass Peabody und sein Management wesentliche falsche und irreführende Aussagen über den tatsächlichen Zustand der Centurion-Mine und ihre Bereitschaft zur vollen Produktion gemacht haben. Die Klage besagt, dass das Unternehmen die Investoren wiederholt versicherte, die Entwicklung sei auf Kurs, und im Februar 2026 mitteilte, dass die letzte Schutzvorrichtung installiert und der Abbau von hochwertiger metallurgischer Kohle begonnen worden sei.
Die Kläger argumentieren, dass diese Aussagen falsch waren und auf angebliche mechanische, elektrische und operative Probleme zurückzuführen sind, die den Produktionshochlauf schwer beeinträchtigten. Die Klage behauptet, dass das Management von Peabody diese Probleme kannte oder rücksichtslos ignorierte, während es positive Produktions- und Finanzprognosen aufrechterhielt.
Die Wahrheit soll durch Enthüllungen ans Licht gekommen sein, die sich auf die Aktienkurse auswirkten. Am 30. März 2026 reichte Peabody einen Bericht bei der SEC ein, in dem die Produktionsprognose für das erste Quartal für Centurion drastisch gesenkt wurde. Am 5. Mai 2026 gab das Unternehmen weitere Rückschläge bekannt und senkte seine Verkaufsprognose für das Gesamtjahr für die Mine.
Hagens Bermans Untersuchung zielt darauf ab, festzustellen, wann das Management von Peabody Energy erkannte, dass der Produktionshochlauf in der Centurion-Mine ins Stocken geriet. Investoren, die Peabody Energy-Stammaktien im betreffenden Zeitraum erworben haben, werden ermutigt, sich mit der Kanzlei in Verbindung zu setzen. Die Frist für die Meldung potenzieller Verluste ist der 24. August 2026.