Anwaltskanzlei untersucht Richemont wegen Preiserhöhungen nach Zollwegfall
Edelson Lechtzin LLP untersucht Compagnie Financière Richemont S.A., da das Unternehmen angeblich weiterhin Tarife enthaltende Preise von Verbrauchern verlangte, nachdem diese vom Obersten Gerichtshof für ungültig erklärt wurden.

NEWTOWN, Pa. – Die nationale Anwaltskanzlei Edelson Lechtzin LLP hat eine Untersuchung gegen Compagnie Financière Richemont S.A. eingeleitet. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Richemonts Luxusmarken, darunter Cartier und Van Cleef & Arpels, weiterhin Preise berechneten, die Zölle beinhalteten, obwohl der Oberste Gerichtshof der USA diese Zölle für ungültig erklärt hatte.
Die Anwaltskanzlei wirft dem Unternehmen vor, möglicherweise davon profitiert zu haben, indem es höhere Preise für seine Waren beibehielt, obwohl keine Zölle mehr anfielen. Dieses Vorgehen wirft Fragen bezüglich der Preisgestaltungspolitik von Richemont und möglicher Täuschung von Verbrauchern auf. Edelson Lechtzin LLP sammelt Informationen und Beweise von Verbrauchern, die möglicherweise zu viel bezahlt haben.
Etwaige Sammelklagen zielen darauf ab, die angeblich unrechtmäßig erhobenen Beträge zurückzufordern und Verbraucher für entstandene Schäden zu entschädigen. Richemont hat sich zu der Untersuchung bisher nicht öffentlich geäußert.
Die Untersuchung befindet sich in einem frühen Stadium. Die Anwaltskanzlei fordert betroffene Verbraucher auf, sich mit relevanten Informationen für eine mögliche rechtliche Vorgehensweise zu melden.