Gesetzgeber kaufen SpaceX-Aktien kurz nach Börsengang
Neue finanzielle Offenlegungen zeigen, dass ein Kongressabgeordneter und das Kind eines anderen Gesetzgebers kurz nach dem Börsengang des Unternehmens im letzten Monat Anteile an Elon Musks Firma kauften. Mit weiteren Gesetzgebern wird gerechnet.

Aus neuen finanziellen Offenlegungen geht hervor, dass ein Kongressabgeordneter und das Kind eines anderen Gesetzgebers kurz nach dem Börsengang des Unternehmens im letzten Monat Aktien an Elon Musks Firma SpaceX erworben haben. Diese Transaktionen werfen Fragen bezüglich möglicher Interessenkonflikte und der Transparenz auf.
Die Offenlegungen deuten darauf hin, dass die Käufe nur wenige Tage nach dem Börsengang von SpaceX erfolgten. Der Börsengang des Unternehmens wurde Berichten zufolge mit 2 Billionen Dollar bewertet, was es zu einem der wertvollsten privat gehaltenen Unternehmen macht, das je an die Börse gegangen ist. Die genauen Details der von den Gesetzgebern getätigten Geschäfte wurden gemäß den geltenden Ethikvorschriften für Regierungsbeamte eingereicht.
Ethik-Beobachter äußerten Bedenken hinsichtlich des Zeitpunkts dieser Käufe und vermuten, dass dies nur die "Spitze des Eisbergs" sein könnte. Es wird erwartet, dass weitere Gesetzgeber Anteile an dem äußerst gefragten Raumfahrtunternehmen erwerben könnten.
Die Aktivitäten der Gesetzgeber sind Teil einer breiteren Debatte über die Aktienhandelsregeln für Amtsträger. Die öffentliche Notierung von SpaceX hat das Interesse an dem Unternehmen, das sich auf Raketentechnologie und Weltraumforschung spezialisiert hat, deutlich erhöht.