Klage gegen Compass wegen künstlicher Verknappung von Wohnraum und Mietsteigerungen in NYC
Zwei Mieter aus New York City haben eine Sammelklage gegen die Maklerfirma Compass eingereicht. Sie werfen dem Unternehmen vor, durch die Entfernung von Angeboten von Online-Plattformen eine künstliche Angebotsknappheit erzeugt zu haben, um die Mieten zu erhöhen.

In New York City wurde eine Sammelklage gegen die Immobilienfirma Compass eingereicht. Die Kläger, Peter Castaneda und Haley Gelfand, behaupten, Compass habe den Mietmarkt manipuliert, indem das Unternehmen Angebote von digitalen Plattformen entfernt habe, was zu künstlich überhöhten Mieten führe.
Die Klage besagt, dass Compass im vergangenen Jahrzehnt zahlreiche Maklerfirmen übernommen habe und nun ein Monopol innehabe, das "über 80 Prozent der verfügbaren Mietwohnungsangebote auf Manhattan basierend auf Daten von 2025" kontrolliere. Diese Marktdominanz erlaube es dem Unternehmen laut den Klägern, "buchstäblich die Preise für bis zu 80 Prozent der Mietwohnungen in Manhattan zu diktieren".
Die Kläger werfen Compass ferner vor, auch auf anderen Plattformen Preismanipulationen zu betreiben. Die Klageschrift beschreibt das Vorgehen von Compass als monopolistisch und darauf ausgerichtet, Marktpreise zum eigenen Vorteil und auf Kosten der Mieter festzulegen.
Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Bedeutung digitaler Angebotsplattformen im Immobiliensektor und die Risiken von Marktmanipulationen. Das Gerichtsverfahren wird die Gültigkeit dieser Anschuldigungen und ihre Auswirkungen auf die Mietpreise in der Stadt klären müssen.