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Technologie

Klage gegen Anthropic wegen irreführender Werbung für Claude Max-Abonnement

Eine Gruppe von Claude-Nutzern hat eine Sammelklage gegen das KI-Unternehmen Anthropic eingereicht. Sie werfen dem Unternehmen irreführende Werbung bezüglich der Nutzungslimits des Max-Abonnements vor.

9. September 2026
Klage gegen Anthropic wegen irreführender Werbung für Claude Max-Abonnement
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Das KI-Unternehmen Anthropic, Entwickler des Claude-Chatbots, sieht sich einer Sammelklage von Nutzern gegenüber. Diese werfen dem Unternehmen irreführende Werbung für sein Spitzenabonnement Claude Max vor. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht die Klarheit der Nutzungsbeschränkungen des Dienstes.

Die Klage behauptet, dass Anthropic die spezifischen Einschränkungen, die mit seinem im April 2025 eingeführten Claude Max-Angebot verbunden sind, nicht ausreichend offengelegt hat. Der Dienst wurde damit beworben, das 5- oder 20-fache der "Nutzungsgutschriften" im Vergleich zur Pro-Stufe für eine monatliche Gebühr von 100 bzw. 200 US-Dollar anzubieten. Zum Vergleich: Claude Pro kostet bei jährlicher Abrechnung mindestens 17 US-Dollar pro Monat.

Das Hauptargument der Klage dreht sich um die Auslegung dieser "Nutzungsgutschrift-Multiplikatoren". Die Kläger behaupten, dass die beworbenen 5-fachen oder 20-fachen Multiplikatoren nur für sitzungsbasierte Nutzungen gelten, die sich alle fünf Stunden zurücksetzen, und nicht für wöchentliche Nutzungsgrenzen. Darüber hinaus unterliegen Max-Abonnenten einer wöchentlichen Nutzungsgrenze, einer Einschränkung, die Berichten zufolge erst Monate nach der Einführung des Tarifs im August 2025 hinzugefügt wurde.

Obwohl Anthropic seine Claude-Supportseiten am 7. August 2026 aktualisierte, um die Beschränkungen des Max-Tarifs detailliert darzulegen, erklärte einer der Anwälte der Kläger, dass diese Bedingungen nicht ausreichend klar seien. Die Verbraucher müssten laut dem Anwalt mehrere Links durchgehen, um die wahre Bedeutung der Multiplikatoren zu verstehen. Dieser Mangel an Transparenz hat die rechtliche Maßnahme ausgelöst.

Der Fall unterstreicht die wachsenden Bedenken hinsichtlich der Transparenz bei der Preisgestaltung und den Nutzungsbedingungen für fortschrittliche KI-Abonnementmodelle.

Originalquelle: ithome.com