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Technologie

Klage gegen Truth Social wegen kostenpflichtigem Zugang zu Trumps Beiträgen

Präsident Trump wird wegen der Praxis von Truth Social verklagt, für frühen Zugang zu seinen Beiträgen Gebühren zu erheben. Die Kläger argumentieren, das System verstoße gegen die Verfassung und die Grundsätze des gleichberechtigten Zugangs zu öffentlichen Informationen.

13. August 2026
Klage gegen Truth Social wegen kostenpflichtigem Zugang zu Trumps Beiträgen

Gegen Präsident Donald Trump und seine Social-Media-Plattform Truth Social wurde eine Klage eingereicht, die sich gegen die Monetarisierung seines Kontos richtet. Die Kläger argumentieren, dass die Praxis, für den "First-Look"-Zugang zu den Beiträgen des Präsidenten bis zu 100.000 US-Dollar pro Monat zu verlangen, gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten verstößt.

Die Klageschrift, eingereicht von der Freedom of the Press Foundation und The Intercept, besagt, dass diese gestaffelte Zugangsmethode das Recht auf gleichen Zugang zu den Ankündigungen des Präsidenten gemäß dem Ersten Verfassungszusatz sowie den Schutz des Fünften Verfassungszusatzes vor unangemessenen Gebühren für den Zugang zu Regierungs thông tin untergräbt. Seth Stern, Direktor für Interessenvertretung bei der Freedom of the Press Foundation, bezeichnete die Vereinbarung als "offensichtlich korrupt und verfassungswidrig".

Das Mutterunternehmen von Truth Social hat den Dienst, bekannt als Truth API, eingeführt, um institutionellen Händlern und ausgewählten Kunden sofortigen Zugang zu den Beiträgen des Präsidenten zu ermöglichen. Laut Kevin McGurn, dem CEO des Unternehmens, zahlen bereits mehrere Entitäten monatliche Gebühren zwischen 60.000 und 100.000 US-Dollar.

Im Zentrum der rechtlichen Auseinandersetzung steht die Frage, ob eine Plattform, die maßgeblich vom Präsidenten kontrolliert wird, den direkten Zugang zu seinen Mitteilungen rechtmäßig kommerzialisieren kann. Trumps Truth Social-Account dient als wichtiger Kanal für seine öffentlichen Äußerungen, einschließlich politischer Erklärungen und offizieller Ankündigungen, was die Zugangsfrage zu einem Anliegen des öffentlichen Interesses macht.

Originalquelle: fastcompany.com